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Trampolin: Sechster Platz im Synchron für Fanny Chilo/Sylvie Wirth

Annika Gil/ahv

Die Elite im Trampolin traf sich am 10./11. Oktober 2015 zu einem Weltcup in Mouilleron-le-Captif (Fr). Während die Resultate der Männer eher schwach waren, haben Fanny Chilo und Sylvie Wirth ihre gute Form bestätigt: Synchron-Final und Punkterekord im Einzelwettkampf. Mit solchen Resultaten könnten sie sich am Testevent für Olympia 2016 qualifizieren.

Die Weltmeisterschaften vom November in Odense (Dä) und vor allem die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016 im Visier lieferte sich die Weltklasse-Athletinnen und -Athleten am Weltcup Mitte Oktober in Frankreich einen harten Kampf. Dieser Wettkampf glänzte an Qualität. Es gab weniger Stürze (vor allem bei den Frauen), der Konkurrenzkampf extrem lebhaft und das Niveau sehr hoch. Nicht überraschend, entschieden mit Li Dan (57,335) und Gao Lei (61,370 Punkte) die Chinesen sowohl bei den Frauen als auch den Männern den Weltcup für sich. Auch die Silberplätze gingen an China.

Die Schweizer Delegation, bestehend aus Sylvie Wirth, Fanny Chilo, Nicolas Schori, Simon Progin, Jimmy Raymond und Romain Holenweg, zeigten unterschiedlich gute Leistungen. Am besten lief es Wirth und Chilo, beide 21 Jahre alt. Beide konnten in der Einzel-Qualfikation ein Total von mehr als 97 Punkten realisieren, was für die Schweizerinnen einen Rekord bedeutete. Dies reichte aber nicht für den Final, denn der Kampf hinter den unerreichbaren Chinesinnen war eng. Sie beendeten ihren Wettkampf auf dem 22. bzw. 25 Platz von 51 Turnerinnen. Die Beiden können jedoch weiter von Olympia träumen, weil, wenn sie ihre Leistung am Testevent im April 2016 in Rio (Br) wiederholen, bekäme die Schweiz zwei Quotenplätze bei den Damen.
Mit dem gewonnenen Selbstvertrauen turnten Chilo und Wirth daraufhin zwei perfekte Synchron-Durchgänge, womit sie sich, zusammen mit den Russinnen, Japanerinnen, Chinesinnen und Ukrainerinnen für den Final qualifizierten. Unglücklicherweise verlor Chilo bei der letzten Tuchberührung den Faden, weshalb sich die Schweizerinnen mit dem sechsten Platz begnügen mussten (39,500).

Bei den Männern musste Schori nach einer ausgezeichneten Pflicht-, seine Kürübung kurz vor Schluss abbrechen, was ihn auf den 46. Rang zurückwarf (87,560). Gleich erging es Raymond und Holenweg: 53. und 55. Platz. Progin, der sowohl in der Kür als auch in der Pflicht stürzte, beendete den Wettkampf als 65. Das Synchronpaar Schori/Raymond schaffte es nicht, Fahrt aufzunehmen. Ihrer Pflichtübung mangelte es an Synchronität: 17. Platz (85,200).

Text: Annika Gil/ahv

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