«Sie kann mit ihrem Wettkampf zufrieden sein», meinte Felix Stingelin, STV-Spitzensportchef, nach ihrem EM-Halbfinal vom Samstag, 2. April 2016 über Sylvie Wirth. Als 16. mit einem Total von 50,165 Punkten, verlor sie durch eine schlechtere Ausführung (21,300) den Anschluss an die Spitzengruppe.
Fehlentscheid kostet Finaleinzug
Nach einem guten ersten Durchgang (38,900), entschieden Simon Progin und Romain Holenweg, die in der Synchron-Quali als letztes Paar an der Reihe waren, taktisch vorzugehen, da die Konkurrenten vor ihnen viele Stürze verzeichnet hatten. Sie präsentierten also eine zweite Übung mit nur drei Doppelsalti (Schwierigkeit 7,8), um eine möglichst perfekte Synchronität zu erreichen. Leider verpassten sie als Neunte den Finaleinzug um 0,3 Punkte. Stingelin bedauerte diesen Fehlentscheid des Trainers, der seiner Meinung nach mindestens «vier Doppelte hätte turnen lassen müssen». Andererseits konnte er sich über die ausgezeichnete Wettkampfreife der Juniorin Emily Mussmann und des Juniors Sébastian Lachavanne freuen. Sie zeigten im Halbfinal eine perfekte Leistung. Bei konnten ihre Punktzahl gegenüber der Qualifikation verbessern: 53,845 für Lachavanne, der sich als Sechster für den Final qualifizierte und 47,335 für Mussmann (13.).
Den sechsten Platz abonniert
Sébastien Lachavanne scheint den sechsten Platz abonniert zu haben, denn auch in der Synchron-Quali mit Yann Amsler erlangte er diesen und steht auch dort im Final vom Sonntag, 3. April. Dies, obwohl Lachavanne am Ende einer sehr synchronen und sauber ausgeführten Pflichtübung sich bei der letzten Tuchberührung nicht mehr kontrollieren konnte und auf der Umrandung landete, was einen Strafabzug zur Folge hatte. Das Paar Lachavanne/Amsler fing sich rasch wieder und entschied in der Kür auf gute Ausführung und Synchronität statt auf Schwierigkeit zu setzen, um sich den Finaleinzug zu sichern.
Text: Annika Gil/ahv
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Trampolin: Sébastien Lachavanne steht in zwei Finals
Romain Holenweg und Simon Progin verpassten den Synchronfinal um einen Platz, während Sylvie Wirth ihre Europameisterschaften Trampolin auf dem 16. Rang beendete. Bei den Junioren qualifizierte sich Sébastien Lachavanne sowohl für den Einzel- als auch, zusammen mit Yann Amsler, für den Synchronfinal.