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Trampolin: Knapp am Synchron-Podest vorbeigesprungen

Sechs Schweizer Athletinnen und Athleten bestritten den Trampolin Weltcup vom 7./8. September 2012 in Loulé (Por). Im Synchron qualifizierten sich sowohl Simone Scherer/Sylvie Wirth (6.) als auch Nicolas Schori/Fabian Wyler (4.) für den Final.

Mit den schwierigen Bedingungen –  chinesische «Gymnova»-Geräte und «schwimmender» Boden, der die Geräte noch unstabiler machten – kamen nicht alle klar. Die Schwierigkeiten zeigten sich auch bei 30 Ausfällen von 52 in der zweiten Übung bei den Herren. Die Schweizer/-innen konnten sich im Vergleich zu den anderen Nationen relativ gut auf die Bedingungen einstellen.
So erreichten Schori (FSG Ecublens Actigym) und Wyler (TV Stäfa) als Achte und Wirth und Scherer (beide TV Liestal) als 6. den Synchronfinal. Dort konnten sich Schori/Wyler noch auf den vierten Schlussrang verbessern. Hätte Schori nicht nach dem zehnten Sprung die Matte touchiert, hätten die Beiden den zweiten Platz erreicht. Scherer/Wirth konnten gegen ihre starken Konkurrentinnen den sechsten Platz behaupten, obwohl die Übung haltungsmässig nicht 100-prozentig geglückt war.
Im Einzelwettkampf turnte Schori erstmals seine neue Pflicht, um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen. Auch hier touchierte er nach dem zehnten Sprung die Matte und erhielt diverse Punkte abgezogen. In der zweiten Übung öffnete er zu spät und überdrehte im ersten Sprung, was das Aus bedeutete. Alexis Kovgar (FSG Ecublens Actigym) verletzte sich im Einturnen am Fuss und konnte aufgrund der Schmerzen die Übungen nicht fertig turnen.
Fanny Chilo (FSG Morges) beendete den Einzelwettkampf auf dem 18., Wirth auf dem 21. und Scherer auf dem 22. Rang.

Abstand kleiner geworden
«Alles in allem ziehe ich eine positive Bilanz dieses Wettkampfes. Einerseits, was die einzelnen Rangierungen anbelangt und andererseits die mentale Stärke, welche die Schweizer Turnenden bewiesen und die gemachte Erfahrung. Zeigte sich doch mit der Platzierung im Synchron –  noch vor China oder Japan, dass auch diese Nationen Unsicherheiten haben und zu schlagen sind. Oder mindestens der Abstand zu diesen und anderen Nationen gesamthaft gesehen, kleiner wird», fasst Delegationsleiter Marcel Gut zusammen.

Alexandra Herzog-Vetsch

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