«Die Trainings verliefen ausgezeichnet», betont Roby Raymond, Schweizer Cheftrainer Trampolin, «aber im Wettkampf machten die Turnenden kleine Fehler, welche sie teuer zu stehen kamen.» Sylvie Wirth, die ihre neue Kür testete (Schwierigkeit: 13,8 Punkte), musste, nach perfekten Startsprüngen, ihre Übung, wegen einem Fehler bei der siebten Tuchberührung abbrechen. Mit 82,150 Punkten klassierte sich auf dem 30. Rang von 43 Teilnehmerinnen. Jimmy Raymond kann seine Landung auf der Umrandung zum Schluss seines Pflichtprogramms bedauern. Mit seiner Kür (Schwierigkeit: 15,4) wäre eine Klassierung in der ersten Ranglistenhälfte möglich gewesen. Er klassierte sich auf dem 39. Platz (94,675) von 58 Konkurrenten, vor Romain Holenweg (93,675), der während seiner Kür die Übung anpassen musste, um einen Sturz zu verhindern und dadurch Punkte bei der Flugzeit und Schwierigkeit verlor. Simon Progin startete mit einer ausgezeichneten Pflichtübung, sehr hoch gesprungen und sauber, am besten in seinen Wettkampf: 46,880. Seine Kür begann er mit drei Dreifachsaltos, stürzte dann aber bei der vierten Tuchberührung – 52. Platz (64,415). Im Synchronwettkampf hatte das Paar Progin/Holenweg nach einer sehr synchronen Pflicht (9,5) doch noch Pech. Holenweg berührte bei der neunten Landung mit den Fersen die Umrandung, womit die Beiden den Final um einen Platz verpassten.
Annika Gil/ahv
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Trampolin: Kein Erfolg für die Schweiz in Italien
Erstmals fand am 18. Juni 2016 ein Trampolin-Weltcup in Brescia (ITA) statt. Leider konnten die vier im Einsatz stehenden Schweizer Turnenden ihre Leistungen nicht abrufen und verzeichneten Stürze oder mussten ihre Übung abbrechen.