Obwohl allen noch viel Arbeit bevorsteht, durften die Schweizer Trainer insbesondere nach den Synchron-Wettkämpfen eine positive Bilanz ziehen. Sowohl bei den Mädchen als auch bei den Knaben konnte dabei gesiegt werden. Bei den Knaben erfüllte insbesondere das Paar Hermann/Siegenthaler vom Regionalcenter Liestal (TV Liestal/STV Möriken) die Erwartungen. In diesem Wettkampf trat Deutschland nicht an.
Juniorinnen
Die Schweizer Turnerinnen zeigten stabile Übungen, was für viel Vertrauen sorgt und es möglich macht, die verbleibende Zeit bis zur EM insbesondere dem Bereich Ausführung zu widmen. Die Schweizerinnen belegten hinter Frankreich den zweiten Platz. Im Einzelklassement sicherten sich Sylvie Wirth (TV Liestal) den dritten und Fanny Chilo (FSG Morges) den vierten Platz. Trainer Roby Raymond bestätigte, dass die Turnerinnen einen guten Wettkampf ohne Stürze gezeigt haben. Er freute sich über die Leistungssteigerungen. Der aktuelle Wettkampf erlaube eine Zwischenbilanz und zeige die Differenzen auf – es bleibe die Detailarbeit bei der Haltung, insbesondere der Arme, und den verbesserungsfähigen Start in die Übungen.
Junioren
Die Schweiz trat mit einer sehr jungen Mannschaft an, die gar durch einen Turner aus dem Jugendkader ergänzt wurde. Nur mit Tobias Herrmann (Liestal) und David Siegenthaler (STV Möriken) als erfahrene Athleten angetreten, war es für die Schweizer von Beginn weg ein schwieriges Unterfangen. Immerhin klassierte sich David Siegenthaler auf dem 3. Platz und verpasste die Qualifikation für die Junioren-EM nur um 5 Zehntelpunkte. Roby Raymond bestätigte, dass die Schweizer Athleten noch vermehrt im Bereich der Ausführung Fortschritte erzielen müssen. Im Synchronwettkampf bestätigt der Trainer den beiden Schweizer Junioren reelle Chancen für einen EM-Finalchance.
Bilanz des Cheftrainers
Roby Raymond: «In diesem Wettkampf, der auch als Qualifikation für die EM galt, erreichte Fanny Chilo (FSG Morges) zum zweiten Mal die Limite und andere Athleten scheiterten nur knapp. Wir sind auf dem richtigen Weg. Allerdings braucht es noch viel Energie, um die angestrebten Ziele zu erreichen – insbesondere bei den Pflichtelementen.»
Christine Meylan, Medienverantwortliche Ressort Trampolin