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Trampolin: Enttäuschung in Loulé

Annika Gil/ahv

Am dritten Trampolin-Weltcup vom 29./30. September 2017 in Loulé (POR) klassierten sich die Schweizer Sébastien Lachavanne und Simon Progin auf dem 36. und dem 49. Rang. Beide mussten in ihrer Kürübung einen Sturz hinnehmen.

In Folge von Rücktritten praktisch aller Nationalkader-Mitglieder Ende des letzten Jahres, ist die Aufgabe des neuen Nationaltrainers, Sergio Lucas, schwierig. Viel Anstrengung und Geduld sind nötig, um neue Mannschaften zu konstituieren. Weil man irgendwo anfangen muss, beschloss Lucas, mit dem letzten Verbliebenen im erweiterten Nationalkader, Simon Progin, und dem blutjungen und hoffnungsvollen Sébastian Lachavanne (17) den Wettkampf am Trampolin-Weltcup vom 29./30. September 2017 in Loulé (POR) zu bestreiten.

Mehr als 50 Konkurrenten, darunter Spitzenturner aus China, Russland, Weissrussland sowie ernstzunehmende Aussenseiter wie der Neuseeländer Dylan Schmidt, der Deutsche Kyrylo Sonn oder der Portugiese Diogo Abreu waren vor Ort. Simon Progin und Sébastien Lachavanne kamen gut durch ihre Pflichtübung – immerhin mit vier schwierigen Sprüngen bestückt (9,6 und 9,5 Punkte) – was ihnen einen Platz im Mittelfeld des Zwischenklassementes einbrachte (49,330 und 49,180).

Leider mussten die beiden Schweizer, wie 33 andere Wettkämpfer im ein oder anderen Durchgang auch, ihre Kürübung abbrechen: Lachavanne nach dem sechsten Absprung, Progin ganz am Anfang. Mit 76,965 respektive 55,695 Punkten blieben sie weit unter ihrem besten Total und klassierten sich auf Rang 36 und 49. Auch im Synchronwettkampf lief es nicht besser. Nach einer guten Pflicht, mit der sie sich auf dem siebten Rang klassierten, fielen sie nach einem Sturz in der Kür auf den zehnten Platz zurück. Damit verpassten Progin und Lachavanne den Final um zwei Ränge.

Text: Annika Gil/ahv

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