Als Viertletzte – aufgrund der Qualifikation – im Final gestartet gingen die beiden 21 Jahre alten Schweizer in Führung. Danach folgte das deutsche Paar, das ebenso wie die Weissrussen nicht optimal turnte. Die Qualifikationsbesten aus der Ukraine sicherten sich schliesslich den Sieg, obwohl einer der Turner nach dem letzten Sprung auf der Umrandung landete. Zwei Zehntel fehlten Boillet/Martin schliesslich für die Goldmedaille.
Im Einzel setzten sich mit Yuri Nikitin (Ukr) vor Alexander Rusakow (Russ), Weltmeister 2003, und bei den Frauen Irina Karawajewa (Russ) Favoriten durch, die bereits an den Weltcup-Wettkämpfen stets Spitzenränge belegt hatten und als erste Anwärter auf Olympiagold gelten. Alexander Moskalenko (Russ), der 35 Jahre alte „Mister Trampolin“, vielfacher Weltmeister und Olympiasieger 2000, musste sich im Final nach misslungener Kür mit dem siebten Platz begnügen.
Sofia. Europameisterschaften. Finals. Einzel. Männer: 1. Yuri Nikitin (Ukr) 42,1. 2. Alexander Rusakow (Russ) 41,9. 3. Nikolai Kazak (WRuss) 41,3. 4. Flavio Cannone (It) 40,5. 5. Markus Kubicka (De) 40,3. 6. Henrik Stehlik (De) 40,2. 7. Alexander Moskalenko (Russ) 21,0. 8. Dimitri Polyarusch (WRuss) 20,0. – Frauen: 1. Irina Karabajewa (Russ) 40,2. 2. Marina Murinowa (Russ) 39,2. 3. Claire Wright (Gb) 39,1. 4. Anna Dogonadze (De) 37,2. 5. Katherine Driscol (Gb) 37,0. – Synchron. Männer: 1. Ukraine (Tschernosos/Nikitin) 51,0. 2. Schweiz (Boillet/Martin) 50,8. 3. Holland (Riepma/Kaslander) 50,3. 4. Deutschland (Serth/Stehlik) 49,9. 5. Weissrussland 49,5. 6. Russland 48,7. 7. Grossbritannien 46,7. 8. Portugal 34,1. – Frauen: 1. Weissrussland 48,2. 2. Grossbritannien 47,9. 3. Russland 47,4. – Mannschaften. Männer: 1. Deutschland 123,2. 2. Weissrussland 120,0. 3. Grossbritannien 87,9. – Frauen: 1. Russland 117,4. 2. Ukraine 115,6. 3. Grossbritannien 115,6.