Nicolas Schori ist zuversichtlich: „Das Trampolin ist gut, es gefällt mir.“ Auch die sehr grosse Wettkampfarena beeindruckt ihn nicht sonderlich: „Meine Halle ist mein Podium, mehr nehme ich nicht wahr.“ Sein Ziel ist klar, er will für die Schweiz einen Olympia Quotenplatz holen. „Ich habe hart trainiert und weiss, dass ich nicht zum Spass hier bin.“
Nicolas Schori muss morgen Freitag, 13. Januar, einen guten Wettkampf zeigen: zwei Übungen ohne Fehler präsentieren. Wenn ihm das gelingt, dann ist alles möglich und der Traum Olympische Spiele kann wahr werden. Zwölf Athleten aus acht Nationen kämpfen um die restlichen sechs Startplätze. Die USA, Kanada, Weissrussland und Portugal haben am Testevent zwei Athleten am Start, sie können daher eher taktieren. Dänemark, Deutschland, Italien und die Schweiz haben je einen Turner der seine Chance packen will. Für Roby Raymond ist klar: „Es hat nur sehr gute Athleten hier, es wird nicht einfach. Nicolas muss sich auf sich konzentrieren und alles zeigen, was er kann, dann kann es klappen.“ Im Sommer an den Olympischen Spielen werden total nur 16 Athleten starten dürfen – zum Vergleich: im Kunstturnen werden es 96 sein. 2004 in Athen vertrat zum letzten Mal ein Trampoliner die Schweiz an Olympischen Spielen. Es war dies Ludovic Martin aus demselben Verein, wie Nicolas Schori (Actigym FSG Ecublens).
Renate Ried
Mehr über die Schweizer Deleagtion auf der STV Webunterseite: <link anlaesse testevent-london _blank>Testevent