Die Europaspiele (European Games) unter der Ägide des European Olympic Commitee finden in diesem Juni zum ersten Mal statt und sollen künftig wie die Olympischen Spiele jeweils im Vierjahresrhythmus ausgetragen werden. Über 6000 Athleten aus mehr als 50 Ländern werden in Baku (Aser) in 30 Sportarten um Medaillen kämpfen. In neun Sportarten sind Punkte oder sogar Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro zu gewinnen. Mit Beach Soccer, Sambo und Karate sind auch drei nicht-olympische Sportarten in das Programm aufgenommen worden. Ausserdem werden verschiedene Wettkämpfe in nicht-olympischen Disziplinen von olympischen Sportarten ausgetragen (z. B. 3x3 Basketball, Aerobic und Akrobatik im Turnen).
«Damit bieten die Europaspiele einen spannenden Mix», sagt Ralph Stöckli, der die Schweizer Delegation als Chef de Mission anführen wird. Er ist überzeugt, dass die selektionierten Athletinnen und Athleten in Baku die Gelegenheit erhalten, wertvolle Erfahrungen an einem Multisportevent zu sammeln, die wichtig für den weiteren Verlauf ihrer sportlichen Laufbahn sind.
Die letzten Selektionen von Swiss Olympic für die Europaspiele erfolgen Anfang Mai. Die Schweizer Delegation für Baku 2015 dürfte inklusive Trainern, Betreuern und Funktionären um die 200 Personen umfassen.
Turnen: Selektionen für Baku
Kunstturnen, Frauen: Caterina Barloggio (Riazzino), Jessica Diacci (Villnachern), Giulia Steingruber (Gossau). – Männer: Michael Meier (Obfelden), Taha Serhani (Winterthur), Eddy Yusof (Bülach). – Rhythmische Gymnastik: Gina Dünser (Trimmis), Stephanie Kälin (Uster), Julia Novak (Wetzikon), Lisa Rusconi (Cugnasco), Tamara Stanisic (Uster), Nicole Turuani (Cugnasco). – Trampolin, Frauen: Fanny Chilo (Lully VD), Sylvie Wirth (Arisdorf). – Männer: Simon Progin (Genolier), Nicolas Schori (Les Evouettes).
Adapt. fri.
Infos: <link http: www.swissolympicteam.ch eg>www.swissolympicteam.ch/eg.