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Swiss Cup Zürich: Ukraine gewinnt erneut

ahv

Am 34. Swiss Cup Zürich vom Sonntag, 6. November 2016 im Hallenstadion Zürich holte sich das ukrainische Paar mit Oleg Vernjajew und Angelina Kysla vor 6000 Zuschauer/-innen nach 2015 erneut die Siegertrophäe. Das Team Schweiz I mit Ilaria Käslin/Pablo Brägger verpasste den Finaleinzug knapp und klassiert sich auf dem vierten Platz. Schweiz II mit den Swiss-Cup-Zürich-Neulingen Caterina Barloggio/Eddy Yusof turnt sich auf Rang 6.

Zum Abschluss des Olympia-Jahres gaben sich am 34. Swiss Cup Zürich Kunstturner/-innen aus Brasilien, Deutschland, Frankreich, Kanada, Russland, Venezuela, den Niederlanden, der Schweiz und der Ukraine die Ehre.

Barren-Olympiasieger Oleg Vernjajew trat einmal mehr als Garant für hohe Noten in Erscheinung. In der ersten Runde, am Pauschenpferd, blieb er mit 14,900 Punkten zwar noch unter der 15-er-Marke, danach nicht mehr. Und so übernahm die Ukraine nach dem zweiten Durchgang die Führung, welche sie nicht mehr abgab. Auch im Final, in dem alles bei Null beginnt, liess Vernjajew nichts anbrennen und erturnte sich an seinem Paradegerät die Wettkampf-Höchstnote von 15,800. Kysla trug mit ihren Sprüngen 13,775 Zähler zum Finalresultat bei. Dies bedeutete Rang 1 vor Deutschland I (Kim Bui/Marcel Nguyen) und Russland (Angelina Melnikowa/Nikita Igntajew).

Neuer Modus und stehende Ovationen
Brägger/Käslin zeigten einen tollen Wettkampf und lagen nach der Vorrunde auf Rang 3. Im Halbfinal musste der Ostschweizer am Barren einen Sturz in Kauf nehmen, womit Schweiz I den Finaleinzug um gut einen Punkt verpasste (4. Platz). Im letzten Jahr hätte dieser Rang noch für den Final gereicht. Aber auf 2016 wurde der Wettkampfmodus etwas angepasst (Vorrunde: 10 Teams, Halbfinal: 6 Teams, Final: 3 Teams, statt wie bisher 10/8/4). Auch für Barloggio/Yusof, die sich eher überraschend in den Halbfinal geturnt hatten, war dort Endstation – 6. Platz.

Der Swiss Cup Zürich bietet immer auch eine Plattform für Ehrungen, an welchen es nach diesem äusserst erfolgreichen Jahr für das Schweizer Kunstturnen nicht mangelte. Dem abtretenden Frauen-Cheftrainer Zoltan Jordanov dankte das Publikum mit stehenden Ovationen für seine Arbeit, während den vergangenen neun Jahren. Mit etwas feuchten Augen verabschiedeter er sich mit den Worten: «In die Schweiz zu kommen, war die beste Entscheidung meines Leben.»

Text: Alexandra Herzog

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