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STV, SATUS, SUS und SVKT gehen zukünftig einen gemeinsamen Weg

Peter Friedli, GYMlive

Die Verbandsspitzen der Schweizer Turnsportverbände SATUS (SATUS Schweiz), SVKT (SVKT Frauensportverband) und SUS (Sport Union Schweiz) haben die Absicht, sich per 1. Januar 2017 dem Schweizerischen Turnverband (STV) als Partnerverbände anzuschliessen. Nur so könne eine echte Zusammenarbeit entstehen, damit sich der Schweizer Breitensport auch in Zukunft weiterentwickeln kann.

Der Breitensport in der Schweiz hat einen hohen Stellenwert, denn ohne Breite gibt es keine Spitze! Und Spitzensport ist teuer, das wissen alle. Aber auch den Breitensport gibt es heute nicht mehr gratis. Umso wichtiger ist es, die dem Breitensport zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel, öffentliche Gelder oder die Mitgliederbeiträge, effizient und effektiv einzusetzen.

Nicht mehr nachvollziehbar
Die Existenz von vier Turnverbänden in unserem eher kleinen Land, die nahezu ein identisches Sportangebot organisieren, basiert auf historischen Gegebenheiten. Alle vier Verbände können auf eine sehr lange, zum Teil über hundert Jahre alte Geschichte zurückblicken. Entstanden sind diese nicht wegen eines unterschiedlichen Sportangebots, sondern vielmehr aus den kulturellen, gesellschaftlichen Rahmenbedingen der damaligen Zeit heraus.

Die stetige Entwicklung der Bevölkerung zu einer offenen Gesellschaft hat merkbar auch den Breitensport erfasst. Für die meisten, vor allem jüngeren Sportlerinnen und Sportler der Turnverbände ist es nicht nachvollziehbar, wieso es für ein und dieselbe Sache, den traditionellen Vereinssport, vier Verbände benötigt. Diese Frage ist absolut berechtigt. Die vier Verbandsleitungen wurden zusehends auch mit Fragen ihrer Mitglieder konfrontiert, wie zum Beispiel:

- Braucht es vier verschiedene Ausbildungskonzepte?
- Muss jeder Verband eigenständige, schweizerische Turnfeste organisieren?
- Benötigt es tatsächlich eine vierfache Administration, um die Mitglieder zu betreuen?
- Warum braucht es Doppel- oder sogar Mehrfachmitgliedschaften, damit man untereinander startberechtigt ist?

Synergien und Potential nutzen
Die vier Verbandsspitzen haben die Zeichen der Zeit erkannt. Damit sich der Breitensport in der Schweiz auch in Zukunft weiterentwickeln kann, braucht es eine echte Zusammenarbeit. Nur so können zu Gunsten aller Mitglieder die Synergien und das vorhandene Potential der einzelnen Verbände genutzt werden, damit sich der Schweizer Breitensport auch in Zukunft weiterentwickeln kann. Aus diesem Grund haben die vier Verbandsspitzen eine Form des Zusammengehens beschlossen, die für all ihre Mitglieder den grösstmöglichen Nutzen bringen wird, ohne dass dabei die jeweilige, historische Verbandskultur verloren geht.

Das konkrete und weitere Vorgehen wird in den kommenden Monaten von einer Projektgruppe ausgearbeitet. Das letzte Wort für einen definitiven Anschluss an den STV werden die Delegiertenversammlungen der einzelnen Turnverbände haben.


Weitere Auskünfte zum Thema
STV-Zentralpräsident: Erwin Grossenbacher (+41 (0)79 705 70 83): <link http: www.stv-fsg.ch>www.stv-fsg.ch.
SATUS-Präsident: Christian Vifian (+41 (0)79 333 98 63): <link http: www.satus.ch>www.satus.ch.
Sport-Union-Zentralpräsident: Jürg Küffer (+41 (0)79 818 34 75): <link http: www.sportunionschweiz.ch>www.sportunionschweiz.ch.
SVKT-Frauensportverband-Präsidentin: Irma Suter (+41 (0)79 575 54 55): <link http: www.svkt.ch>www.svkt.ch.

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