Die F-VLK-Traktandenliste zählte zwölf Behandlungspunkte. Das Traktandum sechs galt den STV-Finanzen: der Jahresrechnung 2013. Die Finanzfachmänner Felix Mangold (Finanzverantwortlicher im Zentralvorstand seit Januar 2014) und Kurt Hunziker (Abteilungschef Finanzen) erläuterten den anwesenden Delegierten den 2013-Jahresabschluss mit dem Gewinn von 503000 Franken. Das positive Ergebnis wurde bei einem Gesamtumsatz von 17 Millionen erzielt (1,6 Millionen entfallen auf Grossanlässe) und vom Plenum in Sursee einstimmig abgesegnet.
«Überschuss gibt Sicherheit»
Im Vergleich zum Budget 2013 fällt der geplante Überschuss von 101000 Franken um 402000 Franken höher aus. Die Gründe für das finanziell bessere 2013-Ergebnis orteten die STV-Finanzfachleute auf der Einnahmen-Seite: Höhere Bundesbeiträge, J+S-Nachwuchsförderungsbeiträge (Spitzensport), Sponsoring-Erträge, vergütete ETF-2013-Aufwände, Lizenzgebühren aus IT-Dienstleistungen, Wertschriftenerträge, Swiss-Cup-Zürich-Gewinn, Materialverkäufe usw.
«Erfreulicherweise wirkten sich die meisten Abweichungen positiv auf die Rechnung 2013 aus. Diese sind gross, das ist tatsächlich so, können aber plausibel begründet werden», meinte Hunziker in seinem Kommentar zum Jahresabschluss 2013. «Der Rechnungsabschluss 2013 ist natürlich erfreulich. Er erlaubt uns nötige Investitionen in der Zukunft zu tätigen. Das höhere Eigenkapital gibt Sicherheit für die kommende Verbandsführung. Nach dem positiven Resultat 2013 will ich ja nicht jammern. Wir wollen aber versuchen, künftig noch etwas genauer zu budgetieren», so der Baselbieter Felix Mangold (Infos zu den STV-Finanzen folgen im GYMlive 3/2014).
Mitgliederpflege und -gewinnung
Die Frühlings-VLK war mehr als ein reiner Finanzgipfel. Andere Themen hatten auch ihren Platz. So war ein Teil der Tagungszeit dem Thema «Mitglieder-Pflege und -Gewinnung» gewidmet. Regional gemischte Arbeitsgruppen suchten im gemeinsamen, verbalen Austausch, Antworten auf vorgegebene Fragen. «Mitgliedergewinnung und -pflege ist eine Thematik, die uns alle, Vereine, Kantonal- und Regionalturnverbände, interessieren und beschäftigen muss. Diese beginnt im Verein. Die Motivation und Initiative der Vereinsleitungen in der ganzen Schweiz ist dabei entscheidend», so der STV-Zentralpräsident Erwin Grossenbacher.
Die Resultate der Arbeitsgruppen wurden am zweiten VLK-Tag, am Samstag, dem Plenum vorgetragen und gemeinsam besprochen. «Mitglieder-Pflege und -Gewinnung» bleibt aktuell auf der Agenda und wird im STV weiter behandelt. Die STV-Medien werden informieren.
STV-Infos und ein zufriedener Zentralpräsident
Im VLK-Rahmen sagten die Kantonal- und Verbandsdelegierten zudem «Ja» zum Jahresbericht 2013, «Ja» zur Verbandsplanung 2014 bis 2019 (ETF-Zyklus) und auch «Ja» zu diversen Anpassungen im Funktionendiagramm (Führungsinstrument). Spannende STV-Infos lieferten die Verantwortlichen zu: «Gymotion», der kommenden STV-Gala im Hallenstadion Zürich (17. Mai), dem Swiss Cup Zürich (2. November), der 15. Welt-Gymnaestrada vom Juli 2015 in Helsinki (Fi), den Europameisterschaften im Kunstturnen vom Mai 2016 in Bern sowie vielen weiteren Neuigkeiten aus der grossen STV-Welt.
«Es wurde viel entschieden und nichts vertagt. Ich stellte hier in Sursee eine positive Stimmung unter den Anwesenden fest. Mit dem VLK-Verlauf bin ich absolut zufrieden», zog Zentralpräsident Erwin Grossenbacher ein erstes Kurzfazit unmittelbar nach dem F-VLK-Ende. – Die Herbst-VLK findet Ende August 2014 und die STV-Abgeordnetenversammlung im Oktober in Nottwil statt.
Text: Peter Friedli