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STV: Konferenz Technik – Standortbestimmung (Text aktualisiert)

Peter Friedli, GYMlive

Um die 150 Techniker/-innen aus allen Turnsparten und Kantonalturnverbänden trafen sich am Freitag/Samstag, 15./16. März 2013 im Bildungszentrum «Suissetec» von Lostorf. Es war das letzte Klassentreffen der STV-Techniker/-innen-Zunft vor dem ETF 2013 in Biel/Bienne. Von der Extremsportlerin Evelyne Binsack liessen sich Turner/-innen den Weg an den Südpol erklären.

«Es ist Zeit für eine Standortbestimmung. Es geht noch 848 Tage bis zur Gymnaestrada in Helsinki 2015 (Fi), noch 401 Tage bis zur 4. STV-Gala 2014 und noch genau 89 Tage bis zum Start des 75. Eidgenössischen Turnfestes in Biel/Bienne. Die Ressortchefs und ich verfolgen hier an der Technikerkonferenz drei Ziele: Infomässig sollen alle auf dem neusten Stand sein, Pflege des Gedankenaustausches unter den Verbänden, neue Reglemente vorstellen und besprechen sowie einen Blick Richtung kommendes ETF 2013 Biel/Bienne werfen», begrüsste Jérome Hübscher (Chef Breitensport STV) die anwesenden Turnkader in Lostorf.

Nach Binsack die Turnthemen
Als Einstieg am Freitag hatte Hübscher die Extremsportlerin Evelyne Binsack eingeladen. Die Everest- und Südpol-Bezwingerin sprach zum Thema «Wer es wagt, kann verlieren – wer es nicht wagt, hat schon verloren». Eindrücklich schilderte die Bergführerin selbst erlebte Details ihres Mount-Everest-Aufstieges (8848 m ü. M.) und der 25000 Kilometer und 484 Tage langen Expetition «Antarctica» an den Südpol 2007.
Nach dem Binsack-Auftakt hatte dann wieder Turnen absolute Priorität beim Plenum, es folgten die Konferenzen 35+ und Mädchen/Knaben sowie Informationen aus dem Ausbildungsbereich von Olivier Bur (Ausbildungschef STV).

303206 ETF-Wettkampfminuten
Am Samstag folgten die Konferenz der kantonalen TK-Präsidien und die Besprechungen der Fachspezialisten aus den diversen Turnsparten. Hanspeter Tschopp (Zentralpräsident STV, Ziefen) sprach am Samstag in Lostorf auch noch zu den TK-Präsidien und dankte für die grosse Arbeit, die in den Kantonen für die Turnsache geleistet würde. «Das Eidgenössische Turnfest ist der Lebensnerv des Schweizerischen Turnverbandes. Ohne ETF würde der STV auseinander triften. Die grosse Beteiligung der Jugend in Biel/Bienne bereitet mir Freude. Die Jungen kommen so mit dem ETF in Kontakt und wollen, wenn sie in den Vereinen dann gepflegt werden, auch bei kommenden ETFs immer wieder dabei sein», so der «höchste» Turner im STV-Land. Tschopp machte auch auf die Verhaltensregeln aufmerksam. Es soll ein tolles ETF ohne Fehlverhalten der Turnenden werden.

Nach Hanspeter Tschopp informierte Thomas Jäger (ETF-Gesamtwettkampfleiter, Villigen), genau 89 Tage vor dem Fest, die anwesenden TK-Präsidien im Detail über das kommende «Eidgenössische» im Berner Seeland: 36000 Festkarten A, 17000 Festkarten B (Jugend) und 5000 Festkarten C wurden bestellt. Jäger rechnet, dass im Juni in Biel/Bienne vor Ort noch Turnende nachgemeldet werden. 303206 verplante Wettkampfminuten, das entsprichte 5053 Stunden oder 210 Tagen, wurden auf fünfeinhalb effektive ETF-Tage und die vielen verschiedene Turnanlagen um das Bieler Seebecken verplant. – ETF, wir kommen und freuen uns auf dich. Das der Grundtenor, den Jäger in Lostorf motivierend verbreitete und der sich rasch auf die Kantonaloberturner/-innen übertrug: Die Turnschweiz trifft sich im Juni 2013 in Biel/Bienne zu einer geballten Ladung Turnen am 75. Eidgenössischen Turnfest in der STV-Geschichte.   

Text: Peter Friedli

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