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STV: Jahresrechnung 2011 abgesegnet

Peter Friedli, GYMlive

Am Freitag/Samstag, 20./21. April 2012 tagte im Rahmen der Frühlings-Verbandsleiterkonferenz (F-VLK) in Sursee die STV-Führung, zusammen mit den Delegierten der Kantonalturnverbände. Die positive Jahresrechnung 2011 wurde abgesegnet und die Delegierten mit den neusten STV-Infos versorgt.

Die F-VLK-Traktandenliste zählte 15 Behandlungspunkte. Das Traktandum sechs galt den STV-Finanzen, der Jahresrechnung 2011. Die Finanzfachmänner Erwin Grossenbacher (Finanzverantwortlicher im Zentralvorstand) und Kurt Hunziker (Abteilungschef Finanzen) erläuterten den Anwesenden den 2011-Jahresabschluss mit dem Gewinn von 515000 Franken. Das positive Ergebnis wurde bei einem Gesamtumsatz von 19 Millionen erzielt, wovon 5,4 Millionen auf die Kommissionsrechnungen entfallen (Grossanlässe/Projekte, Gymnaestrada Lausanne).

Überschuss höher als geplant
Im Vergleich zum Budget 2011 fällt der geplante Überschuss von 243000 Franken mit 515000 Franken um 272000 Franken höher aus. Die Gründe für das finanziell bessere 2011-Ergebnis orteten die STV-Finanzfachleute auf der Einnahmeseite. Ein ausserordentlicher Zuschuss des Bundesamtes für Sport sowie höhere Mitgliederbeiträge als erwartet, machen die Differenz aus. «Dank den höheren Mitgliederbeiträgen resultiert das gute Resultat, keine Frage. Der STV ist eine Non-Profit-Organisation, die eine ausgeglichene Rechnung haben muss. Der Gewinn scheint hoch, kompensiert aber den Verlust von 2010. In den letzten zehn Jahren variierte die STV-Kapitaldecke immer etwas, wir sind aber gesund aufgestellt», meinte Hunziker zum Jahresabschluss 2011.

«Der STV gehört zu den guten ...»
Das VLK-Freitagabendreferat widmete Gian Gilli (Swiss Olympic, Schweizer Olympiadelegationschef von London 2012) dem Thema «Stellung des STV in der Schweizer Sportlandschaft». Der Bündner Gilli machte vor den STV-Delegierten eine Auslegeordnung des Ist-Zustandes der Sportszene Schweiz («Wir haben gute und desaströse Sportverbände in der Schweiz, der STV gehört zu den guten»). Weiter kam er auf die Entwicklungstendenzen für die Zukunft zu sprechen und erläuterte die Erwartungen von Swiss Olympic an den STV («Die Trainerqualität hat absolute Priorität, vor allem im Jugendbereich und die Zentralisierung, wie sie der STV betreibt, ist der absolut richtige Weg»). Gian Gilli sprach auch noch über eine mögliche Winter-Olympiakandidatur Schweiz: «Alleine schon die Kandidatur für Winterspiele muss dem Sport etwas bringen.» Swiss-Olympic-Mann Gilli trug seine Gedanken schnell und spannend vor. Was (leider) etwas unterging, waren Aussagen zum Breitensport – vor so vielen STV-Breitensportfunktionären.

Im VLK-Rahmen wurden die Kantonal- und Verbandsdelegierten aus erster Hand mit aktuellsten STV-Infos versorgt: ETF 2013, ETF 2019, Gymnaestrada 2011 (Abschluss Lausanne) und 2015 (Helsinki), STV-Gala und Swiss Cup 2012 sowie Neuigkeiten aus den Abteilungen. Am Schluss trug auch noch der Zentralvorstand seine Wünsche und Anliegen vor. Nach dem Turnfestsommer 2012 findet im Herbst das nächste VLK-Treffen statt.

Text: Peter Friedli

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