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Sports Awards 2015: Nominierte aus der Turnlandschaft

ahv

Am Sonntag, 13. Dezember 2015 werden wieder die «Credit Suisse Sports Awards» verliehen. Als «Sportlerin des Jahres» wurde unter anderen Kunstturnerin Giulia Steingruber vorgeschlagen. Weiter wurde die Schweizer WM-Mannschaft Kunstturnen Männer als «Team des Jahres», Noemi Zbären (SK Langnau i. E.) als Newcomerin und Heinz Frei (TV Oberbipp) als Behindertensportler des Jahres 2015 nominiert.

Einfluss auf die Wahl kann die Öffentlichkeit nur bei der «Newcomerin des Jahres 2015» und bei der «Sportlerin des Jahres 2015» nehmen.

Giulia Steingruber (TV Gossau/TZ Fürstenland): Die 21-jährige Kunstturnerin sammelte dieses Jahr zahlreiche Medaillen. An den Europameisterschaften in Montpellier (Fr) gewann sie als erste Schweizer Kunstturnerin Mehrkampf-Gold. Zudem holte sie Silber am Sprung und Bronze am Boden. An den ersten European Games in Baku (Aser) holte sie nochmal vier Medaillen (2. Mehrkampf, 1. Boden, 1. Sprung, 3. Balken). Mit dem fünften Platz im Mehrkampf an den Weltmeisterschaften in Glasgow (Scho) bewies die 21-Jährige, dass sie mit der Weltspitze mitturnen kann.
Wählt Giulia Steingruber am Sonntag, 13. Dezember 2015 live auf SRF 1, RTS Deux und RSI LA 2 zum/zur «Sportler/-in des Jahres 2015».

Mannschaft Kunstturnen Männer: Erstmals seit 24 Jahren werden die Schweizer Kunstturner im kommenden Sommer an den Olympischen Spielen in Rio (Br) wieder mit der Mannschaft vertreten sein. An der WM in Glasgow schafften sie in der Besetzung Christian Baumann, Pablo Brägger, Pascal Bucher, Claudio Capelli, Oliver Hegi, Eddy Yusof und Kevin Rossi (Ersatz) mit Platz 6 das beste Ergebnis einer Schweizer Riege seit 1970. Die Schweizer, die sich bereits an der WM in Nanning (China) im Vorjahr ein erstes Mal für den Final qualifiziert hatten, überzeugten in Schottland mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung.
Das Team des Jahres wird ausschliesslich durch die Spitzensportlerinnen und -sportler sowie die Sportmedien gewählt. Die Ergebnisse zählen je zur Hälfte.

Noemi Zbären (SK Langnau i. E.): 2015 schaffte sie über 100 m Hürden den Durchbruch bei der Elite. An der WM in Peking qualifizierte sich die Emmentalerin erstmals an einem Grossanlass für den Final. Ihr sechster Rang war die erste Schweizer Top-8-Klassierung an einer WM seit 2007. Keine der acht Finalistinnen im Hürdensprint war jünger als die 21-Jährige aus Langnau. An der U23-EM in Tallinn (Est) hatte sie einen Monat vor der Elite-WM mit einer neuen persönlichen Bestzeit (12,71) bereits Gold gewonnen.
Für Zbären kann noch bis am Dienstag, 8. Dezember 2015 auf <link http: sports-awards.ch de nominierte newcomer _blank external>www.sports-awards.ch abgestimmt werden.

Heinz Frei (TV Oberbipp): 57 Jahre alt ist er mittlerweile, und noch immer gehört der Solothurner zu den absolut Weltbesten seines Fachs. An der Paracycling-WM in Nottwil gewann Frei mit dem Handbike jeweils Silber im Zeitfahren und im Strassenrennen. Im Zeitfahren stürzte er und vergab so die Goldmedaille. Zudem sicherte sich der mehrfache Paralympics-Sieger im Handbike und zehnfache Schweizer Behindertensportler des Jahres an den Heim-Titelkämpfen mit der Schweizer Mannschaft Bronze im «Team-Relay» und den Sieg im Gesamtweltcup.

Mehr Infos: <link http: www.sports-awards.ch _blank external>www.sports-awards.ch

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