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Spitzensport-Zusammenkunft 2014: Sportlich ein erfolgreiches Jahr

ahv

Am Mittwoch, 15. Januar 2014 trafen sich die STV-Spitzensportverantwortlichen zur jährlichen Konferenz in Aarau. 88 Personen nahmen teil, unter ihnen der neue STV-Zentralpräsident Erwin Grossenbacher und Beat Weidmann (Head of Marketing Cornèrcard) der ein Referat zum Thema «Sponsoring aus Sicht des Sponsors» hielt.

Zu Beginn der Zusammenkunft informierte Felix Stingelin, Spitzensportchef des Schweizerischen Turnverbandes (STV), über die personellen Änderungen in der Abteilung Spitzensport und im STV-Zentralvorstand. Der neue Zentralpräsident Erwin Grossenbacher (Neuenkirch) nimmt im Ausschuss Spitzensport den Platz des ehemaligen ZV-Präsidenten Hanspeter Tschopp (Ziefen) ein. Die Zukunft dieses Gremiums ist Gegenstand von Diskussionen.

Ziele erreicht
Nach den allgemeinen Informationen hielt Stingelin Rückblick auf 2013 und Ausblick auf das Jahr 2014. Der Start in den neuen Olympia-Zyklus glückte mit den Europameisterschaften Kunstturnen Männer/Frauen in Moskau (Russ). Giulia Steingruber holte sich den Europameistertitel am Sprung und Lucas Fischer gewann überraschend Barren-Silber. Auch die weiteren EM-Resultate der Schweizer Kunstturnerinnen und -turner waren erfreulich. An der WM in Antwerpen (Be) erfüllten die Männer im Mehrkampf das Ziel (1x Top 20). In den Gerätefinals verfehlten sie die Vorgaben (2x 12. Rang) knapp. «Mit vier Athleten in den ersten 20 erzielten sie dennoch ein erfreuliches Resultat. Auch wenn nicht alles bis zum Schluss aufgegangen ist», meinte so Stingelin. Bei den Frauen bewies Steingruber einmal mehr, dass mit ihr – nicht nur am Sprung – zu rechnen ist (4. Sprung, 5. Boden, 7. Mehrkampf). Die junge Ilaria Käslin zeigte ihr Potential (22. Mehrkampf) für das zukünftige Mitturnen an der Weltspitze.

Getrübte Freude
In der Rhythmischen Gymnastik erzielte sowohl das Juniorinnen-Team an der EM in Wien (Ö, 8. Rang) als auch die Seniorinnengruppe an der WM in Kiew (Ukr, 10. Rang Mehrkampf, 9. Rang Keulen, 13. Rang Ball/Band) erfreuliche Resultate. Getrübt wurden diese durch die wegen unterschiedlicher Auffassung der Trainingsmethoden unumgängliche Entlassung des Trainerduos Heike Netzschwitz/Vesela Dimitrowa Anfang November 2013. «Erfolg hat seinen Preis. Wir sind aber nicht bereit, für diesen Erfolg jeden Preis zu zahlen», griff ZV-Präsident Grossenbacher in seiner Rede die Thematik auf, die Stingelin in seinen Schlussworten angesprochen hatte.
Glücklicherweise konnte rasch eine Übergangslösung gefunden und auf Anfang Januar 2014 mit Mariela Paschaliewa (Bul) eine neue Nationaltrainerin eingestellt werden. Neue Strukturen sollen ermöglichen, dass die Leistungskurve nicht abfällt. Parallel zur Kerngruppe trainiert eine Ersatzgruppe die gleichen Übungen, um Ausfälle abzufangen und im Hintergrund junge Gymnastinnen aufzubauen.

Im Trampolin wurden die Ziele weit verfehlt. Die Turnenden kamen nicht an ihre Möglichkeiten heran. Der STV-Spitzensportchef wurde deutlich: «Die Trampolinfamilie muss zusammenwachsen und sich klar in Richtung Spitzensport bewegen.»

Fördergelder sinnvoll verwenden
«Die EM Kunstturnen 2016 in Bern findet statt», räumte Stingelin alle Unsicherheiten aus dem Weg. Für die Verwendung der Fördergelder des Bundes (200000 Franken/Jahr) musste eine Investitionsplanung erstellt werden, der folgende Schwerpunkte enthält: Trainer/Techniker/Spezialisten, Training (u. a. Trainingslager im Ausland), Wettkämpfe (Kontingente ausschöpfen), Sportmedizin/-psychologie, Nachwuchs (als Elite der Zukunft), Material.

Ebenfalls 2016 finden die Olympischen Spiele in Rio (Br) statt – das grosse Ziel, worauf die STV-Kaderathletinnen und -athleten hinarbeiten. Bereits die WM 2014 wird wegweisend für die OS-Quali sein.
«Um auch zukünftig auf der ganzen Linie erfolgreich zu sein, braucht es jedes Rädchen im System», so motivierte der STV-Spitzensportchef die Anwesenden.

Sport bietet Emotionen
Beat Weidmann (Head of Marketing Cornèrcard) zeigte in seinem Referat zum Thema «Sponsoring aus Sicht des Sponsors» auf, was die Bank unter Sponsoring versteht. Der Main-Partner des Schweizerischen Turnverbandes
möchte sich mit Emotionen von den austauschbaren Produkten in der heutigen Werbeflut abheben. «Wir wollen unbezahlbare Momente schaffen, die man nur erleben kann, wenn man eine Cornèrcard hat», führt Weidmann aus. Im Sport sind Emotionen allgegenwärtig, deshalb engagierte sich Cornèrcard in diesem Bereich. «Der Schweizerische Turnverband passt zu uns, weil wir gemeinsame Werte wie Leidenschaft, Fairness, Toleranz, Optimismus und aussergewöhnliche Leistungen haben», so Marketing-Mann Weidmann.

Text:Alexandra Herzog-Vetsch

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