In der Rhythmischen Gymnastik konnte Mohana Rapin sehr gut mit dem Druck umgehen, zum Schluss ihrer Karriere den nationalen Titel zu gewinnen. Die 16-jährige Athletin setzte sich mit dem besten Total im Mehrkampf durch. Darüber hinaus gewann sie Gold mit den Keulen und mit dem Band sowie Silber mit dem Reif. «Mein Ziel war es in erster Linie, technisch zu überzeugen und einzelne körperliche Höchstschwierigkeiten zu meistern. Ich bin insbesondere mit der Leistung mit den Keulen sehr zufrieden», zog die neue Schweizer Meisterin in Aigle nach ihrem letzten Wettkampf eine positive Bilanz. Nach zehn Jahren aktiver Tätigkeit engagiert sich Mohana Rapin nun im Tanz.
Im Wettkampf der Gruppen Seniorinnen A setzte sich Locarno gegenüber d’Aïre Le Lignon durch.
Im Trampolinwettkampf startete Ludovic Martin als Favorit zur Übernahme der Nachfolge des zurückgetretenen Michel Boillet. «Mein Ziel war ganz klar der erste Platz. Allerdings nahm ich die Konkurrenz von Nicolas Schori sehr ernst», so der 24-jährige Athlet zum Schluss seiner Karriere. Der Waadtländer meisterte die Situation sehr gut und sicherte sich den Meistertitel, welcher einen sehr positiven Schlusspunkt hinter seine Karriere stellte. Er wird nun die Karriere als Artist einschlagen, kann er sich doch schon bald der Truppe des Cirque du Soleil in Montreal anschliessen.
Im Synchronwettkampf fand das Aargauer Brüderpaar Martin und Markus Brack (Möriken) den Weg zurück an die Spitze. Ihre härtesten Konkurrenten Aliaksei Kouhar/Loïc Schir fielen nach dem zweiten Platz in der Qualifikation noch auf den sechsten Rang zurück.
Corinne Gabioud, Redaktion GYMlive/br