Wenn feurige Ideen auf harmonische Klänge treffen – oder umgekehrt – lässt die gute Stimmung nicht lange auf sich warten. Auch wenn die Schweizer Meisterschaft in Mönchaltorf in erster Linie ein Wettkampf um die nationalen Titel war, die gelebte Freude auf dem Vlies begeisterte ohne Zweifel aber auch die Zuschauer. «Es macht Spass zu turnen, wenn einem die eigene Kür richtig gut gefällt», strahlen die frisch gebackenen Schweizer Meisterinnen in der Gymnastik zu Zweit mit Handgeräten, Julia Jermann und Sara Uhlig.
Teilnahmerekord
Der neue Teilnahmerekord von über 220 Turnerinnen sowie zwei Turnern sorgte für noch mehr Choreografien auf hohem Niveau. Dies bestätigten auch die glücklichen Gewinnerinnen der Bronzemedaille, Angelika Schweizer und Jennifer Vögtlin aus Liestal. Zwar startete Maja Trivic (SFG Biasca) dieses Mal statt wie andere Jahre zu Zweit, nun im Einzelwettkampf. Doch sie konnte sich auch in dieser Kategorie mit bestechender Präzision auf dem Vlies klar die Goldmedaille sichern. Bis auf wenige Ausnahmen wurden an den diesjährigen Meisterschaften neue Schweizer Meister gekürt. So zeichneten sich nur Chiara Pacciarelli (SFG Roveredo), sowie das Duo Simona Giordano und Patricia Hobi (Gym Vilters), als Titelverteidiger aus.
Meisterinnen 2012: Gymnastik Einzel 2-Teilig: 1. Maja Trivic (SFG Biasca) 3 Rangpunkte. – Zu Zweit 2-Teilig: 1. Mélissa Balet/Laura Barby (FSG Sion-Fémina) 5. – Einzel ohne Handgerät Aktive: 1. Natascia Minoggio (SFG Losone) 6. – Einzel mit Handgeräte Aktive: 1. Pamela Rausis (FSG Conthey l’Hirondelle) 5. – Zu Zweit mit Handgeräte Aktive: 1. Julia Jermann/Sara Uhlig (GG Kreuzlingen) 5. – Zu Zweit ohne Handgerät Aktive: 1. Carolina Castelletti/Sabina Rapelli (SFG Chiasso) 6.
Einzel ohne Handgerät Jugend: 1. Chiara Pacciarelli (SFG Roveredo) 5. – Einzel mit Handgeräte Jugend: 1. Pacciarelli 4. – Zu Zweit mit Handgeräte Jugend: 1. Laura Poretti/Luana Solcà (SFG Mendrisio) 4. – Zu Zweit ohne Handgerät Jugend: 1. Simona Giordano/Patricia Hobi (Gym Vilters) 4.
Text: Christoph Merki/Billy Beninger/fri.