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Schweizer Olympiateilnehmer in Form

Die für Peking selektionierten Claudio Capelli, Christoph Schärer und Ariella Kaeslin bestritten sechs Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele an drei verschiedenen Orten Testwettkämpfe, bei denen sie den guten Formaufbau bestätigten.

Beim Luxemburg Open gewann Claudio Capelli mit 87,75 den Sechskampf überlegen vor dem Luxemburger Olympiastarter Sascha Palgen (85,20). Dazu gewann der Berner vier Gerätefinals (Boden, Sprung, Barren, Reck). Niki Böschenstein wurde Dritter am Barren und Vierter am Reck. Bei den Frauen landete die Bernerin Yasmin Zimmermann einen totalen Erfolg: Nach dem Sieg im Mehrkampf (52,90) gewann sie alle vier Gerätefinals. Laura Alzina wurde mit 50,95 Dritte im Mehrkampf sowie Zweite am Stufenbarren.

Christoph Schärer turnte beim Open Rumäniens in Ploiesti und wurde Vierter am Pferd sowie mit 15,40 Zweiter am Reck hinter Razvan Selariu (Rum, 15,50) und vor dem Franzosen Raphael Wignanitz (15,30) und dem ehemaligen Welt- und Europameister Vlasios Maras (Grie, 14,90). In der Qualifikation zeigte Schärer erstmals im Wettkampf seine erschwerte Übung (A-Wert 6,80), erhielt aber nach seinem Sturz nur 14,55 (B-Note 7,75). Im Final turnte er als Abgang nur einen C-Teil statt der Doppelschraube (D-Teil), was ihm den Sieg kostete (Ausgangswert 6,30).

Ariella Kaeslin hatte Gastrecht im Trainingszentrum von Vittel (Fr) bei einem Testwettkampf der französischen Olympiamannschaft zusammen mit den zwei spanischen Olympiastarterinnen. Im Vierkampf wurde die Luzernerin trotz missglückter Balkenübung Fünfte. Beim Sprung erreichte sie dank ihrem neuen ersten Sprung (Wert 6,30, Überschlag Salto gestreckt mit Eineinhalbschraube) die Höchstnote. Dazu zeigte sie ihre neue erschwerte Bodenübung zum zweiten Mal im Wettkampf. Ariella Kaeslin bestreitet in zwei Wochen in Stuttgart im Rahmen eines Länderkampfes Deutschland – Frankreich einen weiteren Test.

Erwin Hänggi

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