News

Rumänische und Schweizer Topleistungen beim Swiss Cup

Esther Meier

Beim Swiss Cup in Zürich gewann das favorisierte rumänische Paar Catalina Ponor/Marius Urzica vor Monica Rosu (Rum)/Andreas Schweizer.

Bei diesem Paar-Wettkampf in der ausverkauften Saalsporthalle glänzten nicht nur die rumänischen Olympiasiegerinnen und Urzica, sondern ebenso die einheimischen Turnerinnen und Turner. Andreas Schweizer zeigte zweimal seine Olympiaübung an den Ringen (1. Runde und Final, je 9,625) und war für seine rumänische Partnerin auch am Boden (9,15) und beim Sprung (9,30) eine gute Unterstützung. Monica Rosu wurde im Final ihrer Repütation als Sprung-Olympiasiegerin gerecht (9,513), was allerdings nicht ausreichte, um mit Ponor/Urzica gleichzuziehen. Ponor bewegt sich als Olympiasiegerin auf dem Balken so sicher wie „normale“ Turnerinnen am Boden (9,725 und 9,70). Urzica wiederum glänzte vor allem am Pferd (9,70 und 9,75).

Auch die andern Schweizer hielten trotz kleinen Unsicherheiten in diesem international starken Feld überraschend gut mit. Ariella Kaeslin glänzte mit einem hervorragenden Sprung (9,125) und einer guten Bodenübung (9,20), stürzte jedoch vom Balken nach einem Salto vorwärts. Christoph Schärer musste vom Pferd steigen (8,05), verblüffte dafür wieder mit seiner Reckkür, wofür er mit 9,75 die Höchstnote des Wettkampfes erhielt (zusammen mit Urzica am Pferd). Schliesslich klassierte sich das Schweizer Paar auf Platz acht. Ein Rang besser war Melanie Marti, die zusammen mit dem Franzosen Yann Cucherat ein Paar bildete. Die Glarnerin stürzte nach nahezu perfekter Übung beim Abgang vom Stufenbarren (Doppelsalto vorwärts, 8,70).

Mit fast 3000 Zuschauern war die Halle bis auf den letzten Platz gefüllt, und die gute Stimmung übertrug sich auf die Turnerinnen und Turner, die mit wenigen Ausnahmen äusserst stabile Leistungen boten.

Erwin Hänggi, Medienchef STV

Resultate

Sponsoren

Sponsoren

Platin Partner

Gold Partner

Silver Partner

Bronze Partner