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Rhythmische Gymnastik: Unsicher in die Saison gestartet

Alexandra Herzog


Der Start in die Wettkampfsaison am Weltcup in Pesaro (ITA) vom 7. bis 9. April 2017 verlief für das Schweizer Nationalkader Rhythmische Gymnastik nicht optimal. Im Gruppen-Mehrkampf klassierten sich die Schweizerinnen auf dem 17. Rang.

Für die Schweizer Gruppe war der Weltcup von Anfang April 2017 in Pesaro (ITA) der erste Wettkampf, an dem sie mit ihren neuen Übungen mit fünf Reifen bzw. 3 Bällen/2 Seilen antraten. Die drei Gymnastinnen Alice Celio, Jasmin Frieden und Julia Wymann bestritten ihren ersten Elite-Wettkampf überhaupt. Ausserdem erwies sich die Vorbereitungsphase mit dem neuen Trainer-Team (seit Januar 2017) als zu kurz. «Uns war bewusst, dass wir noch nicht auf dem erforderlichen Level sind», erklärte Cheftrainerin Iliana Dineva. Dementsprechend nervös und unsicher traten die Schweizer Gymnastinnen zu ihrem Wettkampf an. Nachdem in der ersten Übung mit fünf Reifen das Handgerät zweimal ausserhalb der Wettkampffläche gelandet war, fanden die Schweizerinnen ihre Konzentration nicht wieder, was zu weiteren Fehlern führte. Am Ende resultierten 9,400 Punkte und der 18. Zwischenrang im Mehrkampf. Diese Enttäuschung galt es zu verdauen. Dennoch bereiteten sich die Schweizerinnen motiviert und mit grossem Willen auf den zweiten Wettkampftag vor.  In der Ball-/Seil-Übung musste die Schweizer Gruppe einen Handgeräte-Verlust hinnehmen und einige Unsauberkeiten schlichen sich ein: 14,250 Punkte, 13. Platz. Damit machten die Schweizerinnen im Gruppen-Mehrkampf einen Rang (17.) gut.

Motivation und Geduld
«Die Experten äusserten sich positiv zu unseren neuen Choreographien. Das stimmt uns zuversichtlich. Wir müssen intensiv arbeiten, aber ich bin optimistisch, dass die Gymnastinnen, vorausgesetzt sie bleiben gesund, mit viel Motivation und Geduld einen guten Platz im internationalen Wettkampfgeschehen einnehmen können», ist Dineva überzeugt.

Für die Schweiz in Pesaro (ITA) am Start: Alice Celio (5 Reifen), Gina Dünser (Mehrkampf), Jasmin Frieden (Mehrkampf), Tamara Stanisic (Mehrkampf), Chiara Torino (Mehrkampf) und Julia Wymann (3 Bälle/2 Seile).

Den nächsten Weltcup bestreitet das Schweizer Nationalkader vom 21. bis 23. April 2017 in Tashkent (USB).

Text: Alexandra Herzog
 

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