Tania Cardinale, Gina Dünser, Jasmin Frieden, Tamara Stanisic und Julia Wymann präsentierte am ersten Wettkampftag des Challenge Cups erstmals die Reifübung, welche nach der EM im Juni neu erarbeitet wurde. Die Schweizer Gruppe hinterliess mit ihrem Auftritt einen guten Eindruck bei Wertungsrichterinnen und Publikum. Es resultierten 17,350 Punkte und der neunte Rang. «In der Schwierigkeitswertung konnten wir mit der neuen Übung zwei Punkte dazugewinnen», erklärte Cheftrainerin Iliana Dineva.
Am Samstag unterlief den Schweizerinnen in der Seil-Band-Übung ein Fehler, der dazu führte, dass ein Seil nicht gefangen werden konnte und ausserhalb des Wettkampfteppichs landete: 14,400 Punkte (17. Rang). Im Mehrkampf klassierte sich die Schweizer Gruppe damit auf dem 14. Platz. Die Präzision sei sehr wichtig, da die Abstände zwischen Rang 9 und 15 gering sind. «Ziel für die nächsten Wettkämpfe ist es deshalb, ohne Geräteverlust zu turnen und die Ausführung zu verbessern», meinte Dineva.
Der Challenge Cup in Minsk war vom Teilnahmefeld her wie eine kleine WM. Von der direkten Konkurrenz der Schweizerinnen fehlten nur Frankreich und Brasilien, von den Topnationen war Bulgarien nicht am Start.
Am nächsten Wochenende, vom 24. bis 26. August 2018 bestreiten die Schweizer Gymnastinnen bereits den nächsten Wettkampf in Kazan (RUS).
Text: Alexandra Herzog
Resultate Challenge Cup Minsk (BLR)
Mehrkampf: 1. Italien 44,300 Punkte. 2. Russland 43,850. 3. Japan 40,800. – Ferner: 14. Schweiz 31,750. – 24 Gruppen klassiert. – 5 Reifen: 1. Italien 22,800. 2. Russland 22,100. 3. Weissrussland 21,150. – Ferner (nicht im Final, 1. Reserve): 9. Schweiz 17,350. – 25 Gruppen klassiert. – 2 Seile/3 Bälle: 1. Japan 22,400. 2. Russland 22,200, 3. Weissrussland 20,900. – Ferner (nicht im Final): 17. Schweiz 14,400. – 24 Gruppen klassiert.