Nach der Qualifikation in der Übung mit zehn Keulen (15,90) lagen die Seniorinnen überraschend auf dem vierten Rang. Die Übung mit Ball/Band turnten die Schweizerinnen ohne Geräteverlust. Aufgrund eines schlechten Wurfes wurde ihnen jedoch nach diesem Element ein technischer Fehler angerechnet (16,067). Das Mehrkampf-Endresultat war der fünfte Platz mit einem minimalen Abstand auf Frankreich. «Mit einer perfekten Übung wäre es möglich gewesen, den vierten Rang zu verteidigen», meinte Cheftrainerin Heike Netzschwitz. Im Final konnten sich die Schweizerinnen gegenüber dem Mehrkampf bei beiden Übungen steigern (Band/Ball: 16,317, 10 Keulen: 16,40) – Ränge 4 und 6. Die Leistungen des neuformierten Nationalkader an den ersten Weltcups sind ausgezeichnet. Damit konnte nicht gerechnet werden.
Juniorinnen auf Rang 13
Die jungen Gymnastinnen mussten am Ende der Übung mit fünf Reifen einen grossen Geräteverlust (ausserhalb der Wettkampffläche) hinnehmen. Ausserdem hatten sie noch einen Verlust bei der Zusammenarbeit zu verzeichnen. Da der Organisator kurzfristig entschieden hatte, die Juniorinnen-Gruppe nur eine Übung turnen zu lassen, hatten die Schweizerinnen keine Möglichkeit, die Fehler auszumerzen.
Diesen Wettkampf hat die Juniorengruppe in einer anderen Formation geturnt als noch in Lissabon. «Sie arbeiten gut, körpertechnisch sauber, auch die Choreografie der Übung ist ansprechend. An der Stabilität muss aber in den letzten Wochen vor der Europameisterschaften* noch gearbeitet werden. Auf jeden Fall ist bei einer stabilen Übung die Zielsetzung Final an der EM realistisch», so die Beurteilung von Netzschwitz.
*31. Mai bis 2. Juni 2013 in Wien (Ö)
Alexandra Herzog-Vetsch
Rhythmische Gymnastik: Rang 4 und 6 für Seniorinnengruppe – Juniorinnen auf Platz 13
Am Weltcup der Rhythmischen Gymnastik vom 26. bis am 28. April 2013 in Pesaro (It) qualifizierte sich die Schweizer Gruppe sowohl mit zehn Keulen als auch mit Band/Ball für den Final, wo sie den vierten und den sechsten Platz belegte. Diese Resultate sind wiederum ausgezeichnet, konnten sich die Schweizerinnen nun schon am zweiten Weltcup hintereinander für beide Finals qualifizieren. Im Gruppen-Mehrkampf klassierten sich die Schweizerinnen auf dem fünften Rang von 13 Nationen. Gewonnen wurde der Weltcup von Gastgeber Italien. Die Juniorinnengruppe belegte den 13. Platz von 18 Nationen.