Mit Melanie Soldati rückte nach dem Rücktritt von Julia Novak Ende Juni eine junge Gymnastin ins Team nach. Die 16-jährige Tessinerin musste in kurzer Zeit, in der sie sich auch noch von einer Verletzung erholen sollte, hart arbeiten, um die nötige Qualität zu erreichen. «Sie zeigte einen starken Willen, gab alles, um die Gruppe am Weltcup in Sofia bestmöglich unterstützen zu können», lobte Nationaltrainerin Mariela Pashaliewa (Bul) die junge Turnerin. Das Trainingslager in Bulgarien von Anfang August lieferte einen wichtigen Beitrag in der Vorbereitung. «In Sofia gelang uns ein guter Wettkampf ohne Fehler. Mit dem Resultat waren wir, in dieser Situation, sehr zufrieden», so Pashaliewa.
Leider konnte die Schweizer Gruppe die Leistung eine Woche später in Kasan nicht wiederholen. «In beiden Übungen unterliefen ihnen Fehler, weil sie sich nicht richtig konzentrierten.» Bis zur WM in Stuttgart (De) müssten sie jetzt stark an der Konzentration, aber auch an der Technik mit den Handgeräten arbeiten, um Fehler zu vermeiden. «Nur, wenn wir fehlerfrei turnen, haben wir die Chance, unser Ziel zu erreichen», meinte die Trainerin abschliessend.
Im Einsatz standen: Gina Dünser, Stephanie Kälin, Lisa Rusconi, Melanie Soldati, Tamara Stanisic und Nicole Turuani
Die WM findet vom 7. bis 13. September 2015 statt.
Text: Alexandra Herzog
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Rhythmische Gymnastik: Letzte Wettkämpfe vor der WM bestritten
Die Schweizer Seniorinnengruppe Rhythmische Gymnastik unterzog sich Mitte August 2015 an zwei Weltcups in Sofia (Bul) und Kasan (Russ), knapp einen Monat vor den Weltmeisterschaften in Stuttgart (De), einer letzten Standortbestimmung. Während den Gymnastinnen in Bulgarien ein fehlerfreier Wettkampf gelang (11. Platz), hatten sie eine Woche später in Russland einige Fehler zu verzeichnen (14.).