Trotz gutem Podiumstraining mussten die jungen Schweizerinnen gleich zu Beginn des ersten Durchgangs mit fünf Bällen vom Donnerstag, 26. März 2015 drei Geräteverluste hinnehmen. Da einmal Ball und Gymnastin die Wettkampffläche verliessen, hatte dies einen grossen Abzug (1,20 Punkte) zur Folge. Die Fehler wirkten sich auf die ganze Übung aus. Synchronität, Harmonie, Ablauf stimmten nicht mehr: 10,250.
Erfreulicherweise konnte sich die Schweizer Juniorinnen-Gruppe wieder fangen und reagierte im zweiten Durchgang am Freitag, 27. März, mit der sechstbesten Note. Mit 14,950 Punkten liessen sie Aserbaidschan, Bulgarien und Italien hinter sich. Dennoch reichte dies nicht mehr, um sich für den Final zu qualifizieren.
«Die Turnerinnen und die Trainerin haben gut reagiert. Die Mädchen haben gekämpft und konnten sich steigern», zieht Doris Klein, Ressortchefin Rhythmische Gymnastik beim STV, Bilanz. Das stimme zuversichtlich für den nächsten Wettkampf in Pesaro (It, 10. – 12. April) und die EM in Minsk (WRuss, 28. April – 3. Mai).
Text: Alexandra Herzog