Nachdem in den vergangenen vier Jahren die sportlichen Verbandsziele in der Rhythmischen Gymnastik nicht erreicht werden konnten, hat sich der Schweizerische Turnverband (STV) dazu entschlossen, das Trainerinnen-Team neu aufzustellen und dessen Struktur anzupassen. Im Rahmen dieser Neustrukturierung führt der STV ab 2017 die Funktion der Cheftrainerin wieder ein und besetzt diese mit der bisherigen Nachwuchschefin Iliana Dinewa (BUL). Die 41-jährige Trainerin wird zusätzlich zu ihren bisherigen Aufgaben im Nachwuchsbereich nun auch für die Führung des Nationalkaders sowie für dessen technische Ausrichtung verantwortlich sein.
Als neue Nationaltrainerin hat der STV die russisch-schweizerische Doppelbürgerin Elena Cornu ernannt. Sie ersetzt Anfang nächsten Jahres die Bulgarin Mariela Pashaliewa, deren auslaufender Vertrag nicht verlängert wird. Die 50-jährige Cornu wird in ihrer Funktion insbesondere für das tägliche Training des Nationalkaders im Verbandszentrum Magglingen zuständig sein. «Pashalieva hat die Verantwortung über das Nationalkaders Anfang 2014 zu einem schwierigen Zeitpunkt übernommen. Dennoch konnte sie im Laufe der letzten drei Jahre wichtige und positive Akzente setzen. Wir bedanken uns bei Mariela Pashaliewa für ihr grosses Engagement und wünschen ihr für ihre Zukunft alles Gute» äussert sich Chef Spitzensport Felix Stingelin.
Der Schweizerische Turnverband ist überzeugt mit der Neustrukturierung eine gute Ausgangslage für die Erreichung der sportlichen Zielstellungen für den Olympischen Zyklus 2017-2020 geschaffen zu haben. Das Hauptziel ist die Qualifikation der Gruppe für die Olympischen Spiele 2020 in Tokio.
Text: Thomas Greutmann
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Rhythmische Gymnastik: Iliana Dinewa wird neue Cheftrainerin
Die Bulgarin Iliana Dinewa wird ab 2017 neue Cheftrainerin der Rhythmischen Gymnastik. Der Vertrag mit der bisherigen Nationaltrainerin Mariela Pashaliewa wird nicht verlängert. Ihre Nachfolge tritt die Schweizerin Elena Cornu an.