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Rhythmische Gymnastik: Gute Leistungen der Schweizerinnen in Sofia (Bul)

Am Weltcup Rhythmische Gymnastik «Dundee Cup» vom 4./5. Mai 2013 in Sofia (Bul) konnten sich die Schweizer Seniorinnen auf dem fünften Platz im Gruppen-Mehrkampf klassieren. In der Qualifikation der Übung mit 10 Keulen erreichten die Schweizerinnen mit 16,700 Punkten erneut eine Steigerung im Vergleich zu den vorherigen Weltcups. An diesem Weltcup dürften normalerweise die zwölf besten Gruppen der letzten WM.
Die Juniorinnen bestritten ihren Wettkampf bereits zwei Tage vorher am selben Ort. Sie klassierten sich auf dem siebten Rang von 11 Nationen.

In Sofia absolvierten die Schweizer Nationalkader-Turnerinnen den dritten Weltcup innerhalb eines Monats, was langsam aber sicher an den Kräften zehrt. Dennoch lieferte die Gruppe wieder eine gute Leistung ab. In der Qualifikationsübung mit zehn Keulen konnte die Gruppe mit Nathanya Köhn, Julia Novak, Lisa Rusconi, Lisa Tacchelli und Nicole Turuani trotz Abzug (Gymnastinnen liessen bei einem Risikoelement die Keule fallen) eine Steigerung in der Endnote dieser Übung erreichen (16,700). «Bis auf diesen Fehler war die Übung sehr sauber und exakt geturnt. Wir können also hoffen, dass bei einer fehlerlosen Übung auch eine Note von 17 Punkten möglich ist», meinte Cheftrainerin Heike Netzschwitz.

Die Übung mit Ball/Band turnten die Schweizer Gymnastinnen (Stefanie Kälin, Köhn, Rusconi, Tacchelli, Turuani) anfangs exakt, ohne zusätzliche Schritte beim Fangen, jedoch waren im letzten Drittel zwei ungenaue Würfe und auch ein Geräteverlust zu verzeichnen – 16,050). Im Mehrkampf klassierten sie sich somit auf dem fünften Rang von acht Nationen.

In den Finals machten sich dann aber doch die Anstrengungen der letzten Wochen bemerkbar. Sowohl in der Übung mit zehn Keulen als auch in der mit Ball/Band schlichen sich Fehler ein – 7. Rang (15,500) und 6. Rang (16,200).
Insgesamt hat das Schweizer Team hat wiederum einen sehr guten Wettkampf gezeigt.

«Die Leistung unserer Mannschaft zu Beginn des neuen Olympia-Zyklus ist fantastisch und wir können mit Stolz sagen, dass wir uns im starken Feld der OS-Teilnehmerinnen von 2012 wacker geschlagen  haben, sogar mit einer Medaille in Lissabon», zieht Netzschwitz eine äusserst positive Bilanz.

Steigerung bei den Juniorinnen
Die Juniorinnengruppe mit Jasmin Frieden, Noemi Schilling, Melanie Soldati, Anne Tardent und Chiara Torino zeigte am 2. Mai ebenfalls einen guten Wettkampf. Sie klassierte sich auf dem siebten Rang – zwei Zehntel hinter Frankreich. Erstmals konnte die junge Schweizer Gruppe beide Durchgänge mit fünf Reifen turnen. «Ich bin zufrieden. Sie konnten sich gegenüber dem Turnier in Pesaro steigern», so Trainerin Madina Ankosi.
In drei Wochen, vom 31. Mai bis 2. Juni 2013, starten die Juniorinnen an den Europameisterschaften in Wien (Ö).

Alexandra Herzog-Vetsch

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