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Rhythmische Gymnastik: Finalsteigerung – siebter EM-Rang

Peter Friedli, GYMlive

Die Schweizer RG-Juniorinnen haben an den 31. Europameisterschaften (EM) in der Rhythmischen Gymnastik, am Sonntag, 3. Mai 2015 in Minsk, ihren dritten EM-Wettkampf-Auftritt – den finalen Auftritt –, erfolgreich absolviert. Die Gymnastinnen aus dem STV-Land konnten dabei einen Platz gut machen. Am Ende resultierte der siebte EM-Rang im Juniorinnen-Gruppenturnen von 25 Nationen. Den EM-Titel holte sich Weissrussland vor Russland.

15,333 Punkte (D-Wert 7,100/E-Wert 8,233, 8. Zwischenrang), 15,316 (7,050/8,266, 8. Zwischenrang) und 15,633 (7,200/8,433, 7. EM-Rang). Die vorgängig beschriebene Zahlen- und Datenkombination ist nicht das Passwort zum Schweizer Nationalbankgold. Die Zahlen und Daten beschreiben lediglich den Weg, den die Schweizer RG-Juniorinnengruppe in Minsk (WRuss) vom 1. Wettkampf-Durchgang, am Freitag, 1. Mai, bis in den Final vom Sonntag, 3. Mai 2015 erfolgreich zurücklegt hat.

Tania Cardinale, Julia Wymann, Cinzia Mora, Chiara Torino und Jasmin Frieden, so heissen die Turnerinnen, die als «Team Schweiz» in Weissrussland auf RG-EM-Punktejagt gingen, wurden von Trainerin Iliana Dineva (Bul) und dem gesamten CH-Betreuerinnen-Stab für den Final noch einmal optimal vorbereitet. Totale Konzentration und den Fokus nur noch auf den Finaldurchgang gerichtet, dies führte zu einer fehlerfreien, letzten EM-Übung ohne Ballverluste und der höchsten (15,633), der insgesamt drei EM-Noten.

Lediglich 0,533 Zähler
«Die Gymnastinnen turnten heute im Final von A bis Z sicher und fehlerlos. Während den letzten drei Tagen konnte sich die Gruppen immer wieder etwas steigern und im letzten Wettkampf, dem Final, noch einen Rang gutmachen. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass wir auf den Bronzeplatz lediglich 0,533 Zähler verlieren. Das Verbandsziel (8. Rang, Anm. d. Red.) haben wir übertroffen. Zum erfolgreichen EM-Auftritt trugen alle hier Anwesenden bei. Das heutige Resultat macht für die RG-Zukunft in der Schweiz zuversichtlich und ist der Lohn für den grossen Aufwand», so die Delegationsleiterin Doris Klein in einer ersten Kurzanalyse nach dem Finalauftritt der Schweiz. Die Europameisterinnen-Gruppe kommt übrigens aus Weissrussland (16,733), das die in den letzten beiden Tagen dominierenden Russinnen (16,600) noch auf den Ehrenplatz verweisen konnte.

Am Montag in Zürich
Am Sonntagnachmittag geniessen die Turnerinnen ihren Erfolg, treffen ihre in Minsk anwesenden Eltern, absolvieren einen Stadtrundgang und wollen auch noch die EM-Schlussfeierlichkeiten miterleben. Die Nacht auf Montag wird kurz werden. Früh aufstehen ist angesagt. Via Wien (Ö) wird die Schweizer EM-Delegation um 8.45 Uhr im Flughafen Zürich ankommen.

Text: Peter Friedli


Infos: www.stv-fsg.ch und/oder www.ueg.org.

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