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Rhythmische Gymnastik: Erneutes Double für Chêne Gymnastique am Coupe suisse (akt.)

gab/ahv

Wie schon im Jahr zuvor auf heimischem Boden dominierten die Turnerinnen der Chêne Gymnastique Genève auch den vierten Coupe Suisse der Rhythmischen Gymnastik vom Samstag, 8. November 2014 in Le Landeron. Alle drei Genfer Gruppen kehrten mit Medaillen heim. Sie holten den Sieg in den beiden Kategorien Junioren/Senioren und Jugend sowie in letzterer noch Bronze.

Bei den Junioren/Senioren konnte Chêne Gymnastique dieses Jahr nur eine Gruppe stellen. Ein Team bestehend aus drei Mädchen, von denen jede zwei Übungen präsentierte, wie es das Coupe-Suisse-Reglement vorschreibt. Dieser Wettkampf vereint Mannschaften mit drei bis sechs Gymnastinnen des gleichen Vereins, die sechs Übungen zeigen, welche in den Vorschriften definiert sind.

Mit einem Total von 58,050 Punkten, trugen die Genferinnen Amaïa Fernandez (P4, Reif und Ball), Rachel Bosque (P5, Reif und Band), Carla Le (P5, Reif und Keulen) einen Vorsprung von beinahe neun Zählern auf ihrer Rivalinnen der RG Diepoldsau (49,450) davon. Die Waadtländerinnen der SFEP Bex holten sich mit nur 0,225 Punkten dahinter Bronze.

In der Kategorie Jugend konnten gleich beide Gruppen der Chêne Gymnastique Genève zweimal aufs Podest steigen. Das erste Team mit Kira Stepanenko (P1, ohne Handgerät), Yasmina Gali (P2, Ball und o. HG), Joana Pinto (P3, o. HG) und Angelina Pico (P3, Seil) siegte mit dreieinhalb Punkten Abstand auf die Baslerinnen der RG Holbein. Die zweite Genfer Gruppe holte sich die Bronzemedaille.

Steigende Teilnahmezahlen
Die vierte Ausgabe des Coupe suisse RG vereinte 25 Teams (drei mehr als 2013) aus elf Vereinen (9 im Jahr 2013) – 10 Teams in der Kategorie Junioren/Senioren (Gymnastinnen P4 bis P6) und 15 Teams in der Kategorie Jugend (P1 bis P3). Zum zweiten Mal fand der Anlass auf Neuenburger Boden statt (2012, Cornaux). Insgesamt bewerteten die Kampfrichter 150 Einzelübungen. «Das ist der einzige Wettkampf, in der zweiten Jahreshälfte. Dieser bietet auch denjenigen Gymnastinnen eine Startmöglichkeit, die sich nicht für die SM qualifizieren konnten», bemerkt Doris Klein (Ressortchefin RG beim STV), während sie die Teilnehmerliste der Mädchen mit Geburtsjahr 2005 und 2007 betrachtet. «Der Nachwuchs entwickelt sich vielversprechend. Die Gymnastinnen in der Kategorie Jugend haben gute Übungen gezeigt», fährt diejenige fort, die sich um die Zukunft der Rhythmischen Gymnastik in der Schweiz kümmert.

Texte: Corinne Gabioud/ahv

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