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Rhythmische Gymnastik: 5. Weltcup-Platz für die Schweizerinnen in Portugal

Bernhard Rentsch

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Souheila Yacoub (Genf) konnten die Schweizerinnen beim Weltcup in der Rhythmischen Gymnastik in Portimao (Portugal) nicht in der Standardformation antreten. Auf einen Start mit der Übung mit fünf Bällen verzichteten die Schweizerinnen entsprechend. Hingegen gelang auch mit umgestellter Formation mit zwei Reifen und drei Bändern ein optimaler Auftritt – der 5. Platz mit 26,325 Punkten war einmal mehr eine Rangierung inmitten der Weltspitze.

Anstelle von Souheila Yacoub, die nach einem bakteriellen Infekt im Knie für einige Tage ausfällt, dann aber die WM-Vorbereitung wie vorgesehen mittun kann, rückte Carol Rohatsch (Wädenswil) in die Reif/Band-Gruppe. „Wir haben nach dem Weltcupturnier in Russland vor Wochenfrist die sehr kurze Zeit in den Trainings genutzt, um die Übung mit der neuen Formation zu stabilisieren“, so Cheftrainerin Heike Netzschwitz zu den hektischen letzten Tagen. „Es war eine sehr schwierige Phase für uns, aber die Gruppe hat diese Aufgabe super gemeistert.“ Das Schweizer Team mit Nathanya Köhn, Marine Périchon, Lisa Tacchelli, Carol Rohatsch und Capucine Jelmi zeigte bereits in der Qualifikation eine stabile Übung und erreichte am Ende mit 26,000 Punkten den überraschenden 4. Platz. Im Final folgte die Bestätigung und sogar noch einmal eine Punktesteigerung. Vor den fünftplatzierten Schweizerinnen lagen nur gerade die Spitzennationen Russland, Italien, Weissrussland und Japan.

Bernhard Rentsch

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