Das im März 2015 von verbandsübergreifenden Gremien angestossene Modell einer künftigen Partnerschaft der drei kleineren Breitensportverbände (SATUS Schweiz, SVKT Frauensportverband, Sport Union Schweiz SUS) mit dem Schweizerischen Turnverband STV, hatte in der vorliegenden Form bei den Sport-Unions-Delegierten im Wallis keine Chance. Zu gross wären die Beitragsverteuerungen für die SUS-Vereine und zu gross auch der Verlust an direkter Mitbestimmung und des familiären Charakters der Sport-Unions-Sportfeste, monierten die DV-Delegierten.
Wuchtig wurde der vorliegende Vorschlag abgelehnt. Dies heisst nicht, dass die Sport Union nicht offen für weitere Partnerschaften wäre, wie in einer Folgeabstimmung bestätigt wurde. «Wir arbeiten in vielen Bereichen bereits eng zusammen und wollen dies weiterhin tun, sofern in der Zusammenarbeit die Bilanz auch für uns stimmt», sagte Jürg Küffer (SUS-Zentralpräsident, Gurmels).
Chronik …
März 2015: Die Verbandsspitzen der Schweizer Turnverbände SATUS (SATUS Schweiz), SVKT Frauensportverband und SUS (Sport Union Schweiz) unterzeichnen im <link http: www.stv-fsg.ch de newsmedia news detail article stv-satus-sus-und-svkt-gehen-zukuenftig-einen-gemeinsamen-weg _blank>März 2015 eine Absichtserklärung über eine künftige Zusammenarbeit als Partnerverbände des Schweizerischen Turnverbandes (STV). Als sportliches Ziel für das Zusammengehen, wird am 1. Januar 2017 festgehalten.
Dezember 2015: Detailabklärungen in den beteiligten Turnverbänden kommen unterschiedlich weit. Die strategische Projektleitung mit den Verbandspräsidien beschliesst am <link http: www.stv-fsg.ch de newsmedia news detail article projekt-breitensport-schweiz-partnerschaft-gestaffelt _blank>3. Dezember 2015, das Projekt nicht mehr im Rahmen der März-2015-Vereinbarung weiter zu führen. Konkret heisst dies, jeder Verband verhandelt aufgrund seiner Voraussetzungen eigenständig mit dem STV. Die Möglichkeit eines gestaffelten Beitritts von SATUS, SUS und SVKT Frauensportverband in den STV wird so geschaffen.
April 2016: Die SUS-Delegierten sagen an ihrer DV in Brig klar «Nein» zum Zusammengehen mit dem STV und «Ja» zu einem eigenen Weg mit Partnern.
PD Sport Union Schweiz/fri.