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Neue Trainingshalle für das Kunstturnen in Liestal

Esther Meier

Während dreier Tage wurde an der Rosenstrasse 12 in Liestal das neue «Sport- und Gesundheitszentrum Rosen» feierlich seiner Bestimmung übergeben. Viel Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Sport beehrte mit ihrer Anwesenheit die offizielle Eröffnung und strich die Bedeutung dieser neuen Sportstätte für die Nordwestschweiz heraus.

Der erste Tag war reserviert für die grosse NKL-Familie (Mitglieder des Nordwestschweizerischen Kunst- und Geräteturnzentrums Liestal).

Der dritte Tag der Eröffnung ist zum «Tag der offenen Tür» proklamiert worden. Trotz oder gerade wegen des schönen Wetters konnten die Organisatoren einen enormen Publikumsaufmarsch verzeichnen, der alle überrascht hat.

Der Baselbieter Bildungs-, Kultur- und Sportdirektor, Regierungsrat Urs Wüthrich, hielt die «Festansprache». Zuerst beglückwünschte er die Kunstturner zu ihrem Engagement und dem Risiko, das sie eingegangen waren. An die Gesamtkosten (Kauf der Reithalle samt Ökonomiegebäude und Umbau) von brutto rund 2,8 Mio Franken hat auch der Kanton Basel-Landschaft einen namhaften Beitrag im Rahmen des Kantonalen Sportanlagen-Konzepts (Kasak) gesprochen. Dieser sei nicht nur eine finanzielle Unterstützung, sondern auch ein «Ja» zu einem neuen Stützpunkt für die Bewegungsförderung. Nebst der Trainingshalle für die Kunstturner steht im Obergeschoss des Ökonomiegebäudes ein Raum für andere Sportarten zur Verfügung, der bereits von zwei Organisationen genutzt wird. In naher Zukunft wird das Angebot mit einer Physiotherapiepraxis ergänzt.

Auch Liestals Stadtpräsidentin Regula Gysin gratulierte den Kunstturnern für das gelungene Werk. Die Stadt könne nun stolz sein, dass gleich zwei Trainingshallen für das Kunstturnen auf Liestaler Boden stehen.

Eindrückliche Worte richtete Ruedi Hediger, Chef Spitzensport des STV, an die Anwesenden. Er bezeichnete die neue Halle als eine der modernsten Trainingsstätten der Schweiz. Dies darum, weil alle Geräte mehrfach installiert und einige Spezialeinrichtungen eingebaut worden sind.

Das 1991 gegründete NKL war das erste regionale Zentrum des STV. Dieses leistete unter der Führung ihres Cheftrainers Dieter Hofmann eine Vorreiterrolle und ebnete den Weg für eine gezielte Nachwuchsförderung schweizweit. Hediger dankte dann speziell Hofmann für den grossen Einsatz, den er während 13 Jahren in Liestal mit viel Herzblut geleistet hat. «Nicht nur das Kunstturnen in der Region hat von deinem Wirken profitiert, auch der STV zählte zu den Profiteuren», sagte Hediger.

In der 1991 in Betrieb genommenen Kunstturnhalle im Sportzentrum Schauenburg in Liestal herrschte schon seit einigen Jahren Raumnot. Mit dem Kauf der seit längerer Zeit nicht mehr genutzten Reithalle samt Ökonomiegebäude mit Wohnung ist es nun in der langen Geschichte um zusätzlichen Raum für das Training doch noch zu einem Happy End gekommen.

Die Reithalle ist in knapp acht Monaten in eine Trainingshalle für die Kunstturner umgebaut worden. Aus den dazugehörenden Stallungen und anderen Räumlichkeiten im Ökonomiegebäude sind Garderoben, Duschen und Toiletten für Frauen und Männer, Physiotherapie mit Massageraum, ein Trainerbüro und ein Ballettraum entstanden. In vielen Aktionen haben Mitglieder des NKL rund 1400 Stunden Fronarbeit geleistet.

Die Kunstturner trainieren nun in die Rosenhalle unter besten Voraussetzungen. Die umgerüstete Schauenburghalle steht in Zukunft den Kunstturnerinnen und dem Nachwuchs zur Verfügung.

Ueli Waldner/hä

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