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Melanie Marti erstmals Kunstturn-Meisterin

Esther Meier

Die 18-jährige Olympiateilnehmerin Melanie Marti wurde an der Schweizer Meisterschaft in Herrliberg ihrer Favoritenrolle gerecht und erzielte in drei von vier Disziplinen die Höchstnote.

Nach zwei zweiten Plätzen gewann Melanie Marti im dritten Anlauf ihren ersten Mehrkampftitel. Weil die Luzernerin Ariella Kaeslin (17), Martis härteste Rivalin, vom Balken stürzte, hatte die Glarnerin vor der abschliessenden Bodenübung fast einen Punkt Vorsprung. Davon verlor sie zwar noch vier Zehntel. Kaeslin erreichte mit der schwierigsten Übung des ganzen Wettkampfes (Ausgangsnote 9,8) mit 9,30 den absoluten Höchstwert. Dahinter sicherte sich mit bereits klarem Rückstand Danielle Englert (18) die Bronzemedaille. Gut verlief das wettkampfmässige Comeback von Joy Studer (16), die nach einer Verletzungspause zwei Disziplinen bestritt. Mit 8,70 auf dem Balken erzielte sie hinter Marti die zweithöchste Note.

Die Finals in Anwesenheit von Bundesrat Christoph Blocher – seine Frau hatte das Patronat der Veranstaltungen übernommen – standen erwartungsgemäss im Zeichen von Melanie Marti und Ariella Kaeslin. Die Glarnerin gewann am Stufenbarren und am Boden, die Luzernerin beim Sprung und auf dem Balken. Mit zwei Stürzen im abschliessenden Bodenturnen vergab sie eine mögliche dritte Goldmedaille.

Bei den sogenannten Amateuren (P5), die weniger schwierige Übungen turnen müssen, entschied Sarah Bill (19, Gym Center Emme) das „ewige“ Duell mit Bettina Künzli (20, Horgen) mit 0,075 Punkten für sich. Dritte wurde die St. Gallerin Manon Fend (18).

Rangliste

Erwin Hänggi, Medienchef STV

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