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Kutu WM: Sprung – und Mehrkampffinal für Ariella Kaeslin – Team mit solider Leistung auf Rang 16.

Renatre Ried

Ariella steht auch an den Weltmeisterschaften in Rotterdam im Sprung- sowie im Mehrkampffinale. Das Schweizer Team mit Ariella Kaeslin, Linda Stämpfli, Giulia Steingruber, Jennifer Rutz, Jennifer Senn und Jessica Diacci wird gute 16. (208,761).

Mit zwei guten Sprüngen qualifiziert sich die Meggerin als Fünfte für den Final der besten Acht vom Samstag, 23. Oktober um 13:30 Uhr. Ariella Kaeslin zeigte heute zum ersten Mal an einem Wettkampf den Yurchenko mit zwei Drehungen. Er gelang ihr hervorragend. Diese Premiere war heute in zweifacher Hinsicht Gold wert, da ihr erster Sprung, der Tschoussowitina, vom Kampfgericht nur als gebückt angerechnet wurde (0,4 Punkte weniger in der Schwierigkeit). Dank der gelungenen Premiere des Yurchenko war der Sprungfinal jedoch nie in Gefahr. Ariella Kaeslin strahlt und ist sehr erleichtert: „Mir fällt ein Stein vom Herzen!“
Ein spezieller Moment für die Luzernerin, seit zwei Jahren trainiert sie den Yurchenko und heute hat sie ihn gleich beim ersten Mal sehr gut auf die Füsse gestellt. „Ich war bereit. Ich hatte heute Morgen Schmetterlinge im Bauch, das hat mich beflügelt“ lacht sie. Der Schmetterling scheint ihr Glück zu bringen, in Peking und beim EM Gold 2009 in Mailand turnte sie ja im Schmetterlingsdress. Dass der Tschoussowitina als gebückt gewertet wurde, hat sie gesehen: „Egal, ich kann’s besser. Heute galt meine Aufmerksamkeit v.a. meinem zweiten Sprung.“

Stämpfli und Kaeslin mit fehlerfreiem Mehrkampf – Nervosität bei den WM-Neulingen
Auch im Mehrkampf steht Ariella Kaeslin mit 56,432 als Zehnte (als Neunte qualifiziert, da nur zwei pro Nation) im Final vom Freitag, 22. Oktober. Ebenfalls einen tollen Mehrkampf zeigte Linda Stämpfli, welche ihre Übungen sauber und ohne Schwierigkeiten durchturnte. Linda Stämpfli ist überglücklich: „Dieser Wettkampf zeigt mir, dass ich es kann, ich bin sehr zufrieden!“ Bei den drei WM-Neulingen Giulia Steingruber, Jessica Diacci und Jennifer Rutz konnte sich eine gewisse Nervosität nicht ganz verbergen lassen. Die Fürstenländerin Jennifer Rutz kam ohne Fehler durch. „Ich realisiere es noch gar nicht wirklich. Es war einfach super auf dem Podium!“ Zoltan Jordanov ist zufrieden: „Ariella und Linda haben einen sehr guten Wettkampf gezeigt. Auch die Newcomerin Jennifer Rutz machten einen guten Job.“ Verletzungsbedingt war die Vorbereitungszeit für Giulia Steingruber und Jessica Diacci nicht optimal, dies war wohl der Hauptgrund für die Stürze (Steingruber am Sprung und Diacci am Balken). Der Nationaltrainer Zoltan Jordanov ist aber glücklich mit dem erreichten 16. Rang. „Mit all dem Traingsrückstand rechnete ich mit einem 20. Rang.“


Renate Ried, Medienchefin STV

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