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Kutu: Roman Gisi siegt zum dritten Mal in Liestal

Der Baselbieter Roman Gisi gewinnt zum dritten Mal in Folge den internationalen Kunstturn-Cup «erdgas art gymnastics» in Liestal.

Roman Gisi geniesst es sichtlich vor Heimpublikum aufzutreten: «Es war ein super Wettkampf, es hat so viele Leute da, die mich kennen und anfeuern. Das motiviert zusätzlich!» so der Seltisberger, der nicht erst nach der Siegerehrung strahlt. Nach den Erfolgen an den Weltmeisterschaften in London und am Swiss Cup in Zürich ist der Bekanntheitsgrad von Gisi merklich gestiegen. Der elegante Turner stand bereits nach dem Startgerät Barren an erster Stelle des Zwischenklassements und gab seine Führung bis zum Schluss nicht mehr ab. Zweiter wurde der 41-jährige Norweger Espen Jansen. Jansen, der seit Freitag bei der Familie Gisi wohnt, lässt das Publikum staunen. «Ich kenne Espen von vielen Auslandwettkämpfen und er beeindruckt mich immer wieder. Ich habe wirklich grossen Respekt vor ihm», so Roman Gisi, «aber bis 40-ig turne ich nicht!» fügt der 24-jährige lachend an. Neben dem Einzelsieg feierte Roman Gisi zusammen mit Janick Brunner (TV Lupsingen) und Espen Jansen den Sieg im Team Cup.

Starke Schweizer Junioren

Die Schweizer Junioren bekamen von Domenico Rossi (Cheftrainer Nachwuchs) den Auftrag ihr volles Programm hinsichtlich der Junioren Europameisterschaften im April 2010 zu zeigen. Auch wenn die Saison lang ist und die Müdigkeit bei vielen Turner sichtbar war haben die Junioren den Auftrag erfüllt und ihre Übungen erneut erschwert. Überzeugt haben vor allem Michael Meier (STV Merenschwand) und Janick Hitz (TV Rüti). Der 17-jährige Meier wurde in der Kategorie Elite Dritter. Neu in seine Übungen eingebaut hat er am Reck Ginger und Adler und am Barren Felge Handstand sowie Diamidov. Der 16-jährige Janick Hitz, der bei den Junioren hinter dem Briten Cameron Mackenzie Zweiter wurde, integrierte trotz Krankheit an drei Geräten neue Elemente. Neu zeigte er am Pferd ein «Wu Guonian», ein Element, welches vier Kreisen mehr benötigt. Es gelang doch kurz danach musste er absitzen, die - aufgrund des starken Hustens - fehlende Kondition machte sich bemerkbar.

Jessica Diacci Dritte

Bei den Juniorinnen war die Dominanz der Britinnen deutlich sichtbar. Im Einzelklassement belegten sie geschlossen die Ränge eins bis vier. Beste Schweizerin wurde auf Rang fünf die Bernerin Sarina Gerber. Im Wettkampf der Elite trat das Team Schweiz mit Linda Stämpfli, Jennifer Senn, Minu Krasniqi und Jessica Diacci an. Die 15-jährige Jessica Diacci (Kutu Obersiggenthal) überzeigte am Boden mit einer ausdrucksstarke Übung und schloss diese mit einem souveränen Doppelsalto gebückt in den Stand ab. Am Balken musste sie bei der Pirouette eine grossen Wackler in Kauf nehmen und beim Ausgang, dem Doppelsalto rückwärts gehockt konnte sie die Landung nur mit sehr vielen – zu vielen – Schritten auffangen. Am Ende wurde Jessica Diacci hinter zwei Italienerinnen gute Dritte.

Renate Ried, Medienchefin STV

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