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Kutu: Baeriswyl und Di Lascia: die SM-Dominatorinnen

Peter Friedli

Am Samstag, 5. Juni 2010, um 21.57 Uhr war es in Uetendorf soweit: Nadia Baeriswyl (Düdingen) heisst die Kunstturnerin, die Giulia Steingruber (TZF/TV Gossau, SM-Titel 2009) als neue Schweizer Juniorinnenmeisterin im Kunstturnen ablöst.

Die Mehrkampffinalistin (19.) der vergangenen EM in Birmingham ging im Berner Oberland als Favoritin ins Rennen, behielt während dem ganzen Wettkampf die Nerven und setzte sich dank ihrer grossen Ausgeglichenheit – sturzfrei – durch. «Ich dachte vor jedem Gerät, ich kann es und ich bin gut. Nun hoffe noch auf den Sonntag und eine Medaille in den Gerätefinals», äusserte sich Baeriswyl, die sich den Titel vor Sarah Di Lascia (Obersiggenthal) holte.

Gerätefinals: Zweimal Di Lascia
Der Sonntag gehörte den Grätefinals und Sarah Di Lascia. Die Aargauerin erturnte sich zweimal Gold (Sprung, Boden). «Das Sprunggold freut mich besonders, nach meiner schlechten Mehrkampfleistung in dieser Disziplin», meinte eine glückliche Di Lascia. Nadia Mülhauser (Barren) und Nadia Baeriswyl (Balken) dominierten die anderen beiden Geräte. Für Mülhauser die Entschädigung für den undankbaren vierten Mehrkampfrang vom Samstag und für Baeriswyl die erhoffte Einzelgerätemedaille.

Karadag und zweimal Keser
In der P4-Klasse hatte im Mehrkampf am Schluss Ayse Karadag (Stein-Fricktal) die Nase vorne. In den Gerätefinals der zweithöchsten Kategorie jubelte zweimal Stephanie Keser (Lenzburg, Balken/Boden) sowie je einmal Angelica Moser (KGR Frauenfeld, Sprung) und Stefanie Siegenthaler (Hinwil, Barren). – Insgesamt (P1 bis P5) traten in Uetendorf 183 Kunstturnerinnen zum Wettkampf an.

Text: Peter Friedli, GYMlive

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