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Kunstturnen: Zweimal Weltcup-Gold für Giulia Steingruber

Chantal Weinmann

Giulia Steingruber (TZ Fürstenland/TV Gossau) gewinnt am 19. Internationalen FIG-Weltcup (vormals A-Weltcup) in La Roches-sur-Yon, westlich von Frankreich, Gold am Sprung und Stufenbarren. Nachdem sich Giulia Steingruber am Samstag als Zweite für das Sprung- und Dritte im Stufenbarren-Final qualifizierte, erturnte sich die Ostschweizerin heute zweimal Gold.

An ihrem Paradegerät, dem Sprung, gelang Giulia Steingruber mit 13,433 Punkten eine Glanzleistung und liess ihre Mitstreiterinnen, die Kanadierin Maegan Chant (13,133 Punkten) sowie Oksana Chusovitina (Usb) mit 13,082 Punkten hinter sich. In der Qualifikationsrunde am Samstag, als auch im Final heute, turnte Steingruber die gleichen Sprünge: einen Überschlag-Strecksalto "Tschussowitina" mit 1,5 Schrauben und einen Tsukahara mit ganzer Drehung.

Mit dem Stufenbarren gelang Giulia Steingruber ein weiterer toller Saisonauftakt und belegt mit 13,600 Punkten den 1. Platz vor, Kaitlyn Hofland (Ka) Rang 2 und Jana Sikulova (Tsch) Rang 3. Annelore Gitteau (Sz), die am Stufenbarren als Kampfrichterin im Einsatz war, verzeichnete heute eine wesentlich bessere Leistung von Steingruber, mit weniger Wertungsabzügen als gestern.

Für das Final am Balken und Boden reichte es im Qualifikationswettkampf jedoch nicht. Als erste Turnerin am Start – was stets eine erschwerte und teilweise strengere Bewertung der Kampfrichter ergeben kann – und einem Sturz am Balken, verpasste Giulia Steingruber die beiden Finalplätze.

An einen Weltcup (vormals A-Weltcup) eingeladen werden jeweils die besten „12 Athletinnen und Athleten" der Welt, gemessen am Stand der Weltmeisterschaften oder Olympischen Spiele. Im Qualifikationswettkampf können sich jeweils die vier besten Athletinnen oder Athleten für die einzelnen Gerätefinal weiter qualifizieren.

 

Text: Chantal Weinmann


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