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Kunstturnen: Zürich nach sieben Jahren wieder Schweizer Mannschaftsmeister

Renate Ried

Die Zürcher Turner Pascal Bucher, Eddy Yusof, Taha Serhani, Janick Hitz und Marco Rizzo werden in einem spannenden Wettkampf Schweizer Mannschaftsmeister im Kunstturnen. Zum letzten Mal gelang ihnen dieses Kunststück im Jahr 2004.

Die Spannung vor dem letzten Durchgang war kaum zu überbieten. Vier Mannschaften lieferten sich einen „Hitchcock Final“. In Führung lagen die Turner aus Solothurn, sie mussten allerdings ans Zittergerät Pferd. Die Zürcher hatten das Pferd, welches in der Regel auch das tiefste Notentotal liefert hinter sich und mussten an die Ringe. Aargau 1 lag 0,05 Punkte vor dem Vorjahressieger Luzern/Ob- und Nidwalden.

Trotz fehlerfreiem Durchgang der Solothurner konnten sich die Zürcher am Ende mit dem knappen Vorsprung von 0,1 Punkten durchsetzen. „Unglaublich – Hammer – super – ich bin am Durchdrehen“, die jungen Zürcher strahlten nach der Siegerehrung um die Wette. Nach dem vierten Platz im letzten Jahr, war ein Podestplatz ihr Ziel, aber mit dem Sieg hätten sie nicht gerechnet. „Ich bin sehr zufrieden“, so der Trainer Alexandr Krascheninikov, „vor allem haben sie als Team gekämpft, sich gegenseitig unterstützt und angetrieben.“

Ebenfalls nur ein Zehntels punkt trennte am Ende das Team Aargau 1 vor den Vorjahressieger Luzern/Ob- und Nidwalden. Die Innerschweizer patzerten vor allem am Barren und den Aargauer fehlte Lucas Fischer.

Der Aufsteiger vom letzten Jahr das Team NKL – Nordwestschweizerisches Kunstturnzentrum Liestal konnte sich nicht in der Nationalliga A halten und wird absteigen. Ihr Teamleader Roman Gisi hatte sich noch in Bellinzona den Mittelfussknochen gebrochen. So musste er sein Programm reduzieren und den Boden und Sprung gar ganz weglassen. Aufsteigen wird das Team Ostschweiz 1 um Teamleader Pablo Brägger. Die Nationalliga C wurde von Solothurn 2 gewonnen.

Renate Ried

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