Kurz vor 12 Uhr trat Giulia Steingruber, mit einem Sprungdiplom im Gepäck (5. Platz), als Erste durch die Schiebetür in der Ankunftshalle 1. Caterina Barloggio, Nicole Hitz, Ilaria Käslin, Nadia Mülhauser, Laura Schulte, Stefanie Siegenthaler, der Trainerstab mit Physiotherapeutin, Arzt und Funktionären folgten ihr auf dem Fusse. Der Turnnachwuchs vom TZ Fürstenland und des RLZ Zürich, stand den Turnerinnen mit Glocken und Transparenten bewaffnet Spalier und geleitete sie mit La-Ola-Wellen durch die Menge. Auch wenn die WM für das Frauen-Team nicht nach Wunsch verlaufen ist, würdigte Zentralvorstandmitglied Kurt Egloff den Einsatz der Schweizerinnen.
Zwei Stunden später, kurz nach 14 Uhr, betrat das erfolgreiche Schweizer Männer-Team (7.) mit Christian Baumann, Pascal Bucher, Benjamin Gischard, Oliver Hegi, Kevin Rossi, Taha Serhani, Eddy Yusof und dem Trainerstab, nach seinem dreiwöchigen China-Aufenthalt erstmals wieder Schweizer Boden. Frenetischer Applaus, Jubel und Glockengeläut wurde laut, als die Kunstturner durch die Tür in der Ankunft 1 schritten. Eine grosse Schar Nachwuchsturner aus Zürich und Luzern freute sich mit ihren Vorbildern über den Erfolg. «Man kann sagen, ihr werdet in die Geschichte eingehen. Wir gratulieren euch zu dieser tollen Leistung. Macht weiter so», lobte Egloff das junge Männer-Team.
Solche Empfänge bieten auch immer gute Gelegenheit auf Autogrammjagd zu gehen. Die jungen Kunstturn-Fans sammelten fleissig Unterschriften und zählten lieber zweimal nach, ob sie auch wirklich alle hatten.
Text: Alexandra Herzog-Vetsch