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Kunstturnen: Weltcup <br />Moskau als Olympia-<br />Selektionswettkampf

Nicht nur für die Schweizer Elite, sondern auch für Vertreter verschiedener anderer Nationen sind die Weltcup-Wettkämpfe von Moskau am Donnerstag/Freitag der letzte grosse internationale Test vor den Olympischen Spielen in Peking (ab 8. August).

Für die Schweizer Männer, die in Peking zwei Startplätze haben, reisten alle fünf Kandidaten zusammen mit Trainer Nicu Pascu nach Moskau. Schweizer Meister Claudio Capelli konnte seine Schulprüfungen verschieben, weshalb er sich nach den teilweise missglückten Europameisterschaften auf höchster Ebene rehabilitieren kann.

Nicht alle Nationen sind mit ihren besten Kräften vertreten. Es fehlen Chinas Männer, die USA, Nord- und Südkorea, Rumänien und Deutschland. Dafür gibt es die Comebacks nach Verletzungs- und Krankheitspausen von Boden-Weltmeister Diego Hypolitho (Bra) und Ex-Europameister Rafael Martinez (Sp).

Die Besetzung an den Ringen scheint besonders stark zu sein. Es braucht wohl einen Sondereffort von Andreas Schweizer, um in den Final vorzustossen. In den andern Disziplinen sind aufgrund der Meldelisten (35 Nationen) Finalplätze der Schweizer durchaus möglich, vor allem von Ariella Kaeslin, die für alle vier Disziplinen gemeldet ist.

Weltcup Moskau „World Stars“ (Kat. A, Preisgeld für jeden Sieg 1500 Franken): Donnerstag, 29. Mai Qualifikation, Freitag, 30. Mai Finals (beste 8 pro Disziplin).

Das Schweizer Team. Männer: Niki Böschenstein (Jahrgang 1985, Würenlos), gemeldet für Ringe und Barren; Claudio Capelli (1986, Lätti), Boden, Barren; Patrick Domignuez (1984, Genf), Boden, eventuell Sprung; Christoph Schärer (1980, Grosshöchstetten), Reck; Andreas Schweizer (1979, Dübendorf), Ringe. Trainer: Nicu Pascu.

Frauen: Ariella Kaeslin (1987, Meggen), Sprung, Stufenbarren, Balken, Boden; Yasmin Zimmermann (1992, Heimberg)., Balken, Boden. – Trainer: Zoltan Jordanov.

Erwin Hänggi

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