Eine Woche nach Ende der Weltmeisterschaften in Glasgow (Scho) – viele der Athletinnen und Athleten waren direkt von dort in die Schweiz gereist – gaben die Kunstturner/-innen aus Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Japan, Kanada, Mexiko, Rumänien, der Schweiz und der Ukraine am 33. Swiss Cup Zürich nochmal alles. Nach dem Halbfinal lag das ukrainische Turnpaar Angelina Kysla und Oleg Vernjajew auf Rang 2 hinter dem Team Deutschland II mit Pauline Schäfer/Andreas Bretschneider. Im Final, wo alles wieder bei Null beginnt, verzeichnete Bretschneider am Reck einen Sturz. Rumänien mit Larisa Iordache am Balken und Marius Berbecar am Barren blieb wie auch die Ukraine (Sprung/Barren) fehlerlos. Letztere hatten mit 0,075 Punkten die Nase vorn. Deutschland gewann Bronze.
Die beiden Schweizer Teams schlugen sich gut. Schweiz I mit Laura Schulte/Claudio Capelli schied nach dem Halbfinal aus – 6. Platz. Ilaria Käslin/Pablo Brägger schafften als Viertplatzierte den Einzug in den Final. Beide wählten nochmal ihr Paradegerät, Balken und Reck, wo sowohl Brägger als auch Käslin einen Sturz hinnehmen mussten. Am Ende blieb es beim vierten Rang. Nach einer anstrengenden Phase mit hoher Wettkampfkadenz zeigten die Schweizer Turner/-innen nochmal tolle Leistungen und genossen den speziellen Auftritt im Hallenstadion Zürich.
Text: Alexandra Herzog