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Kunstturnen: U18-Vierländerkampf – zweiter Mannschaftsrang

Peter Friedli, GYMlive

Zweiter Mannschaftsrang für die Schweiz, hinter Grossbritannien, beim U18-Länderkampf Frankreich-Grossbritannien-Deutschland-Schweiz vom Samstag, 25. April 2015 in Troyes. Als stärkster Schweizer Einzelturner belegt Samir Serhani den fünften Rang.

Das Schweizer U18-Kunstturn-Nationalteam um das Trainergespann Domenico Rossi/Andrej Balabkin, reiste mit der Zielsetzung «zweiter Platz» an den Vierländerkampf (Fr-Gb-De-Sz) nach Troyes (Fr). Dieses Ziel wurde in Frankreich klar erreicht. Die Punkteabstände in der Schlussrangliste sind gross, sehr gross. Sieger Grossbritannien und die Schweiz (2.) trennten am Ende ganze 12,95 Punkte.

Sprung hoch, Barren tiefer
Der Start in den Wettkampf (Pauschenpferd) gelang den Schweizern. Wegen einem Sturz nach der «Spindel» kam die Note von Noe Siefert (10,800) nicht in die Wertung. An den Ringen turnten die CH-U18-Turner gut, lediglich Andreas Gribi bekundete Mühe. Beim Sprung resultierte mit 56,100 Punkten das höchste Gerätetotal. Am Barren dann das punktemässige Gegenteil: 51,850 Zähler. Gribi gelang diesmal ein guter Durchgang. Bei Seifert und Samir Serhani schlichen sich kleinere Fehler ein. Nach einer nahezu perfekten Barrenübung stürzte Moreno Kratter beim Ausgang. Marco Pfyl verturnte den Diamidov und stürzte beim Abgang.

Reck: Bei Gribi, Pfyl und Serhani schlichen sich bei ihren Reckeinsätzen (52,000) «kleine bis mittlere» Fehler ein, Silas Kipfer kam beim Covacs-Salto zu nahe an die Stange heran und Kratter verfehlte den Covacs überhaupt. Als Länderkampf-Abschluss wartete in Frankreich der Boden auf die Schweiz (55,350). Die Rotweissen turnten ihre Übung sauber durch. Nach einer Dreifachschraube am Schluss der Übung, musste Kipfer zu Boden: Sturz.

Medaillen-Vorstellungen
«Die Ausgangswerte sind gut. Bei der Ausführung mussten wir Unsicherheiten in Kauf nehmen. Das Ziel, ein dritter Platz an den Europameisterschaften 2016 in Bern, wird immer konkreter. Die Franzosen, sie sind unsere direkten Konkurrenten um EM-Bronze, liegen fast fünf Punkte hinter uns. Samir Serhani lieferte mit 81 Zählern eine persönliche Bestmarke ab: Kompliment. Gesamthaft bin ich mit der Mannschaft zufrieden, es gibt noch viel zu tun», so Domenico Rossi bei seinem Länderkampf-Fazit in Troyes.

Adapt: fri.

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