Anfang Oktober gewann Giulia Steingruber in Montreal die WM-Bronzemedaille am Sprung. Dies nur neun Monate nachdem sich Steingruber im Januar einem Eingriff an ihrem rechten Fuss unterzogen hatte. Der Wiederaufbau war gut verlaufen und die Gossauerin hatte sich trotz knapper Vorbereitungszeit in Kanada ihr erstes WM-Edelmetall sichern können. Nach dem intensiven Wettkampfprogramm in Montreal stand für Steingruber nach der Rückkehr in die Schweiz Regeneration und Physiotherapie im Vordergrund. Danach war zum Abschluss der Wettkampfsaison ein Start am Mémorial Arthur Gander, am 1. November 2017 in Morges, und am Swiss Cup Zürich, am 5. November 2017 geplant.
Trotz gutem Heilungsprozess hatte Steingruber während den Titelkämpfen in Kanada noch Schmerzen im Fuss verspürt und die Beanspruchung des Fusses musste weiterhin aufmerksam beobachtet werden. Aus diesen Gründen und nach weiteren medizinischen Abklärungen befand der behandelnde Arzt, dass für Steingruber die Belastung von zwei Wettkämpfen innerhalb einer Woche zur Zeit zu gross sei und die geplanten Einsätze reduziert werden sollen.
Aufgrund dieser Empfehlung entschied sich der Schweizerische Turnverband dafür, dass Giulia Steingruber am Swiss Cup Zürich antreten soll, aber auf einen Start am Mémorial Arthur Gander verzichten muss.
Auch wenn sie selber nicht am Wettkampf teilnehmen kann, so wird Giulia Steingruber dennoch am Mémorial Arthur Gander persönlich vor Ort sein.
Text: Thomas Greutmann