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Kunstturnen: Starker 6. Rang für Frauenteam an Testevents

Thomas Greutmann

Die Schweizer Kunstturnerinnen belegen an den Testevents in Rio de Janeiro (BRA) den guten sechsten Rang. Die letzten vier Olympia-Startplätze gehen an die Teams aus Brasilien, Belgien, Frankreich und Deutschland.

„Fehlerfrei turnen und bereit sein, falls es was zu erben gibt“, war die Vorgabe von Spitzensportchef Felix Stingelin im Vorfeld der Testevents. Und das Frauenteam mit Caterina Barloggio, Thea Brogli, Ilaria Käslin, Laura Schulte, Stefanie Siegenthaler und Giulia Steingruber setzte die Vorgabe perfekt um. Den Schweizer Turnerinnen gelang am Qualifikationstag vom 17. April 2016 ein nahezu fehlerfreier Wettkampf. Gegenüber den Weltmeisterschaften 2015 in Glasgow konnte sich die Equipe von Cheftrainer Zoltan Jordanov um zwei Ränge und um beinahe fünf Punkte verbessern. "Die Frauen haben ihr Leistungspotenzial abgerufen und nahe an ihrem Maximum geturnt. Ein grosses Kompliment an die Turnerinnen. Mit etwas Glück wäre sogar Rang 5 möglich gewesen. Die Olympia-Qualifikation lag jedoch ausser Reichweite", sagte ein zufriedener Stingelin.

Giulia Steingruber, welche Anfang Woche noch mit Magenproblemen zu kämpfen hatte, half dem Team mit einer starken Mehrkampfleistung (57,607 Punkte) und qualifizierte sich für die Gerätefinals am Boden und am Balken. Ob Steingruber zu den Finals antreten wird oder ihre Kräfte schonen wird im Hinblick auf die Vorbereitung für die kommende Heim-EM in Bern, ist noch offen. 

Schweizer Einzel-Startplatz für Olympische Spiele
Mit dem 6. Rang an den Testevents bleibt es für das Schweizer Frauenteam bei einem Einzel-Startplatz für die kommenden Sommerspiele in Rio de Janeiro. Die letzten vier Team-Plätze sicherten sich die Teams aus Brasilien, Belgien, Frankreich und Deutschland.

Der Wettkampf der Männer vom 16. April 2016 verlief weniger erfolgreich. Sowohl Kevin Rossi als auch Taha Serhani zogen einen schlechten Wettkampftag ein. Die Einsätze der beiden Turner waren geprägt von Fehlern und Stürzen. Taha Serhani erreichte ein Punktetotal von 77,865 Punkten. Kevin Rossi, der auf einen Start am Sprung verzichtete, sicherte sich mit fünf Geräten 67.365 Punkte.  

Text: Thomas Greutmann

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