Die Schweizer dominierten diese internationalen österreichischen Mannschafts-Staatsmeisterschaften und gewannen bei den Männern alles, was es zu gewinnen gab. Sie siegten in der Teamwertung und erzielten an jedem Gerät das höchste Total. Im Mehrkampf durfte Daniel Groves vor Claudio Capelli und Roman Gisi zu Oberst aufs Podest steigen. Es gab zwar keine Einzelgerätewertung, aber auch die hätten die Schweizer für sich entschieden: Boden: Groves - 14,35 (D-Wert:5,9), Pferd: Groves -13,500 (5,9), Ringe: Haller -14,800 (6,4), Sprung: Gisi - 15,700 (6,2), Barren: Capelli - 15,100 (6,1) und am Reck: Bucher – 14,500 (5,8).
Cheftrainer Bernhard Fluck zieht ein positives Fazit: «Besonders gefallen hat mir, dass die Turner an allen Geräten ihr volles Programm gezeigt haben.» Die Turner haben, wie von ihnen gefordert, für diese Saison neue schwierigere Elemente in ihre Übungen eingebaut. «Dieser Sieg ist natürlich sehr schön, trotzdem gibt es auch Schattenseiten. Noch hat nicht alles geklappt», so Bernhard Fluck, ganz der Trainer - in Gedanken schon im nächsten Training. Der eingeschlagene Weg stimmt zuversichtlich. Die gesetzten Ziele an den nächsten Grossanlässen, wie zum Beispiel an den Europameisterschaften vom 6.-10. April in Berlin, wollen erreicht werden.
Renate Ried
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