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Kunstturnen: Schweizer Männer überraschend vor Rumänien

Bernahrd Rentsch

Beim Doppel-Länderkampf Schweiz – Deutschland – Rumänien in Schaffhausen setzten sich wie erwartet bei den Frauen die EM-Dritten Rumänien und bei den Männern Mannschafts-Europameister Deutschland durch. Die Schweiz belegte bei den Männern den überraschenden Rang 2. Auch das Frauenteam bewies drei Wochen vor der WM eine deutlich aufstrebende Formkurve.

Die Schweizer Teamleaderin Ariella Kaeslin unterstrich mit einem 4. Platz beim Länderkampf Schweiz – Deutschland – Rumänien in Schaffhausen ihre aufstrebende Form. Drei Wochen vor den Weltmeisterschaften in Rotterdam riskierte die Luzernerin noch keine Höchstschwierigkeiten, präsentierte sich aber bei der Hauptprobe vor eigenem Publikum mit verbesserter Stabilität und Sicherheit. Sie war mit ihrem Resultat beste Nicht-Rumänin. Die EM-Dritten unterstrichen ihre Favoritenrolle deutlich und gewannen mit grossem Vorsprung vor Deutschland und der Schweiz. Die jungen Einheimischen wussten zu gefallen, konnte jedoch aufgrund der noch fehlenden Höchstschwierigkeiten nicht mit den Konkurrentinnen mithalten.

Der Sieg bei den Männern ging wie erwartet an Deutschland, auch wenn deren Aushängeschild Fabian Hambüchen wegen einer Fussverletzung noch geschont wurde und deshalb nur an vier Geräten turnte. Die Klasse der Deutschen Mannschaft, angeführt von den Tagessiegern Philipp Boy und Eugen Spiridonov reichte dennoch zu einem deutlichen Sieg. Einen tollen Wettkampf zeigte Schweizer Meister Claudio Capelli, der als drittplatzierter Teamleader die einheimische Equipe auf Platz 2 führte. Stark turnten auch Roman Gisi und Daniel Groves. Einem schwachen Start am Pferd folgte ein entfesselter Wettkampf mit vielen Höhepunkten.

Bernhard Rentsch

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