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Kunstturnen: Schweizer Männer-Team im WM-Final auf dem sechsten Platz

ahv


Den Team-Final der Männer vom Mittwoch, 28. Oktober 2015 an den Weltmeisterschaften Kunstturnen in Glasgow (Scho) beendeten die Schweizer Turner wie bereits in der Qualifikation auf dem sechsten Platz. Letztmals war eine Mannschaft 1970 an der WM in Ljubliana (Slo) so gut klassiert. Die Japaner holten sich nach 1978 wieder Mal den Weltmeister-Titel, vor Gastgeber Grossbritannien und China. Wie bereits bei den Frauen ging Russland leer aus.

Nach dem Einzug in den Mannschaftsfinal und der erreichten Olympia-Qualifikation konnten die Schweizer Turner am Mittwoch, 28. Oktober 2015 unbeschwert auftreten. Scheinbar scheinen sie aber den Druck zu brauchen, denn sie konnten nicht mehr ganz die Leistung wie noch am Sonntag in der Qualifikation abrufen. Sie hatten zwar nur zwei Stürze zu verzeichnen, aber da der Modus im WM-Final ein anderer ist, kommen beide in die Wertung. Drei Turner starten pro Gerät, wobei alle Übungen zählen. Dennoch erturnten sich Christian Baumann, Pablo Brägger, Pascal Bucher, Claudio Capelli, Oliver Hegi und Eddy Yusof ein Punktetotal von 261,660 Punkten (über vier Zähler mehr als an der WM in Nanning 2014).

Sechster Platz letztmals 1970
An den Ringen starteten die Schweizer verhalten und am Sprung landete Capelli etwas tief, Yusof fiel gar nach der Landung hin. An ihrem Paradegerät, dem Barren, legten die Schweizer mit drei hohen Noten (alle über 15) dann wieder mächtig an Punkten zu und überholten damit Brasilien. Am Reck überzeugte Brägger (15,433) und auch am Boden  turnten die Schweizer solide, womit sie sich auf den sechsten Rang vorarbeiteten. Dieser verteidigten sie auch am letzten Gerät, dem Pauschenpferd. Mit dem sechsten Platz egalisieren die Schweizer Turner eine 45 Jahre alte Bestleistung.
«Das Gefühl war heute ganz anders, da wir alles auf die Quali gesetzt hatten. Aber wir sind froh, dass wir den sechsten Rang bestätigen und uns gegenüber der WM 2014 rang- und punktemässig steigern konnten. Mit den Weltbesten zusammen turnen zu dürfen, ist einfach genial», so der Team-Älteste Capelli.

Text: Alexandra Herzog
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