News

Kunstturnen: Schweizer Juniorinnen auf dem ausgezeichneten 6. Platz

ahv

Die zweite Woche der Europameisterschaften Kunstturnen in Bern hat am Mittwoch, 1. Juni 2016 mit dem Team-Wettkampf der Juniorinnen gestartet. Die Schweizerinnen lieferten vor Heim-Publikum ein sehr gutes Bild ab. Als Team mit dem sechsten Rang so gut wie noch nie klassiert, dazu kommen zwei Plätze im Mehrkampf-Final, sowie drei Gerätefinals. Gewonnen hat Russland vor Grossbritannien und Rumänien.

Lynn Genhart, Leonie Meier, Livia Schmid, Fabienne Studer und Anina Wildi hinterliessen im Qualifikationswettkampf an ihren ersten Europameisterschaften vom Mittwoch, 1. Juni 2016 einen starken Eindruck. Der Auftakt am Sprung gelang und auch am Stufenbarren zeigten die einheimischen Juniorinnen saubere Übungen. Damit lagen sie nach zwei Geräten auf dem dritten Zwischenrang. Leider verzeichneten dann am Zittergerät Balken zwei Turnerinnen je zwei Stürze, womit sie wertvolle Punkte verloren. Zum Abschluss am Boden boten sie, bis auf einige Übertretungen, wiederum tolle Übungen. Am Ende resultierten 160,496 Punkte und der sechste Team-Rang (bei den Juniorinnen ist die Quali gleichzeitig der Mannschaftsfinal). So gut waren die Schweizer Juniorinnen an Europameisterschaften noch nie klassiert.
Anina Wildi und Lynn Genhart stehen ausserdem am Freitagabend im Mehrkampffinal. Leonie Meier hat als dritte Schweizerin (nur 2 pro Nation) in den besten 24 das Nachsehen. Als kleiner Trost darf sie am Sonntag im Stufenbarrenfinal nochmal ihr Können zeigen. Auch in den Gerätefinals zu sehen sein, werden Genhart (Stufenbarren) und Livia Schmid (Sprung). So hat jede Schweizer Juniorin, welche die Quali geturnt hat, einen Final erreicht.

«Mit ihnen ist in Zukunft zu rechnen»
Die beste Schweizerin im Mehrkampf (8.), Anina Wildi, zeigte sich sehr zufrieden mit ihrem Wettkampf: «Ich wollte sturzfrei turnen, was mir gelungen ist. Die Stimmung in der Halle war unbeschreiblich. Alle haben die Schweiz unterstützt. Das Erlebnis war mega schön!»
«Ich bin sehr, sehr stolz auf die Leistung der Mädchen», freute sich Nachwuchstrainer Nicolas Gitteau und fügte hinzu: «Damit haben wir einen weiteren grossen Schritt getan. Hier wächst ein Kollektiv heran, dass in Zukunft, konkret an der WM 2019, bei der Olympiaqualifikation für Tokio 2020, ein grosses Wörtchen mitzureden hat.»

Text: Alexandra Herzog

Sponsoren

Sponsoren

Platin Partner

Gold Partner

Silver Partner

Bronze Partner