Das Schweizer Quintett zeigte in Lausanne vor einem frenetisch mitgehenden Heimpublikum eine tolle Finalleistung. Motiviert und gut gelaunt gelangen viele Übungen gut und nur wegen einigen wenigen Patzern wurde ein gar mögliches Vorstossen auf Platz 4 vereitelt. Das Team zeigte aber, dass die Richtung auf die nächsten grossen Ziele stimmt. Noch nie war eine so komplette, langfristig ausgerichtete Equipe in den Startlöchern.
Europameister wurde wie nach der überlegen geturnten Qualifikation angenommen Russland. Deutschland konnte zwar den Rückstand verringern, blieb aber dennoch um fast drei Punkte zurück. Die Bronzemedaille gewann Rumänien auf Kosten des Qualifikations-Dritten Ukraine, der auf Platz 6 abrutschte.
Bernhard Rentsch, Medienchef STV