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Kunstturnen: Rücktritt von Andreas Schweizer

Der Kunstturn-Profi Andreas Schweizer (28) hat nach einer zehnjährigen internationalen und nationalen Karriere den Rücktritt vom Spitzensport erklärt. Mit dem Diplom an den Olympischen Spielen 2004 in Athen sticht ein klarer Höhepunkt aus der langen Laufbahn.

Der für Wetzikon startende und in Dübendorf wohnhafte Andreas Schweizer entschloss sich wie angekündigt nach verpasster Olympia-Qualifikation zum Rücktritt. Er hatte im laufenden Jahr bereits den Trainingsort von Magglingen nach Zürich verlegt, strebte aber dennoch mit allen Mitteln seine zweite Teilnahme an Olympischen Spielen an. Entsprechend bedeutete bereits die Nicht-Nomination für die Heim-EM in Lausanne im Frühjahr eine grosse Enttäuschung. Andreas Schweizer beendet die Karriere aus seiner Sicht mit einem Negativerlebnis, nachdem er sich nach der verletzungsbedingt verunglückten WM 2007 wieder zurückgekämpft hatte. Sein Vertrag mit dem STV läuft im August aus.

Der Mehrkampf- und Ringspezialist kann nichts desto trotz auf eine grosse Karriere zurückblicken. Neben dem grossen Finalauftritt an den Ringen in Athen (dazu dem 24. Platz im Mehrkampffinal) sticht der achte Mannschaftsrang an den Weltmeisterschaften 2006 in Aarhus oder der Sieg an den Eidgenössischen Kunstturntagen 2004 in Bern heraus. An Schweizer Meisterschaften konnte Andreas Schweizer in all den Jahren zahlreiche Titel- und Medaillengewinne feiern.

Andreas Schweizer startet im Herbst in Zürich die Ausbildung zum Physiotherapeuten. Dem Kunstturnen bleibt er als Hilfstrainer in Zürich erhalten.

Bernhard Rentsch, Mediendienst STV

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